Coviella am Sella: Höhlenkunst, Palacio de Faes und Wege

Coviella am Sella zwischen Fluss und Hügelland

Coviella liegt am Ufer des Sella im Gebiet von Cangas de Onís, während der Fluss in Richtung Arriondas weiterfließt. Der Ort erstreckt sich über Hügel und Wege zwischen weitläufigen grünen Grundstücken. Zugleich bewahrt Coviella den Charakter einer ehemaligen mittelalterlichen Herrschaft, die mit der Gründung des Königreichs Asturien verbunden war. Der Sella bildet die lineare Seite des Ortsbilds, während die Hügel und Wege den Landschaftsraum gliedern. So verbindet Coviella eine konkrete Flusslage mit einer historischen Prägung, die über die heutige Ortsgestalt hinausweist.

Höhle Cueva de la Peña de la Morca

Ein eigenständiger Kulturpunkt ist die Höhle Cueva de la Peña de la Morca in Coviella. Sie wurde zum Bien de Interés Cultural erklärt. In der Höhle sind vier Gruppen einfacher linearer Felsgravuren erhalten. Für die Beschäftigung mit Coviella bedeutet das einen Ort, an dem sich Landschaft und Kulturgeschichte nicht getrennt voneinander betrachten lassen, sondern in einem einzigen Ziel zusammenkommen.

Palacio de los Faes im oberen Ortsteil

Ein zweiter Schwerpunkt ist der Palacio de los Faes. Das barocke Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert, hat drei Stockwerke und trägt ein Familienwappen. Der Palacio de Faes befindet sich im höchstgelegenen Teil von Coviella. Das von einer Mauer umgebene Anwesen umfasst den Palast und einen großen Garten. Gerade die Verbindung aus barocker Architektur, erhöhter Lage und umgebendem Anwesen macht den Palacio zu einem markanten historischen Bezugspunkt in Coviella.

Kapelle San Antonio und barocke Ausstattung

Zur historischen Anlage gehört die Kapelle San Antonio, ein freistehendes Bauwerk aus dem Jahr 1738. Später wurde sie durch eine Brücke mit dem angrenzenden Palast verbunden. Ihr Aufbau besitzt ein einschiffiges Langhaus, einen geraden Chorabschluss mit angebauter Sakristei und einen barocken Altaraufsatz mit Bildern aus derselben Zeit. Die Kapelle gehört damit als eigener sakraler Bau zum Ensemble des Palacio de Faes.

Camín de la Reina und Speläologie

Auch für Wege und aktive Erlebnisse gibt es in Coviella konkrete Anknüpfungspunkte. Der Camín de la Reina führt durch La Coviella. Der Weg ist ungefähr 11 km lang und wird in 4 oder 5 Stunden zurückgelegt. Mit ungefähr 11 km Länge und einer Dauer von 4 oder 5 Stunden steht beim Camín de la Reina ein klar abgegrenzter Wegabschnitt im Mittelpunkt. Bei Frontera Verde in Coviella gehört Speläologie zum Aktivitätsangebot. Frontera Verde hat die Adresse El Portazgo in Coviella. Neben dem Weg durch La Coviella steht damit ein benannter Aktivitätsbezug zur Höhlenkunde im Ort.

Weitere Orte

Weitere Orte: Celada, Prieres, Pimiango, Las Arenas, Helgueras, Pruneda, Llueves und San Martín de Bada.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asturien.

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