Calleras: Wege, Natur und Kulturerbe in Asturien
Unterkünfte in Calleras
Kirche San Martín: barocke Kunst in Calleras
Die Kirche San Martín de Calleras wurde 1898 fertiggestellt. Ihr zentraler Altaraufsatz zeigt Darstellungen des heiligen Benedikt, des heiligen Bernhard, des heiligen Bartholomäus und Johannes des Täufers. Geschaffen wurde er vom barocken Bildhauer Antonio de Borja. Die Kirche wurde so errichtet, dass sie barocke Altaraufsätze aus dem ehemaligen Zisterzienserkloster Santa María de Lapedo in der Gemeinde Belmonte de Miranda aufnehmen konnte. Für den Besuch können Sie die Schlüssel im Bar Casa Retumba im Dorf Calleras anfragen.
Wandern von Calleras aus
Für Wanderungen beginnen zwei unterschiedliche Wegbeschreibungen in Calleras. Die Route PR AS-1 bietet eine 6 Kilometer lange lineare Variante von Calleras nach Agüera oder San Pedro de Paredes; sie weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Die Route PR AS-2 beginnt am Kirchenplatz von Calleras und führt zurück in das Dorf Calleras. Auf einer Strecke von etwa 3 Kilometern verläuft PR AS-2 parallel zum Fluss Esva und führt über Treppen sowie Holzstege. Die getrennten Angaben zu Start, Rückkehr, Länge und Untergrund geben Ihnen eine konkrete Orientierung für die Tagesplanung.
Esva-Landschaft und Hochweidekultur
Die Adrado-Variante der Route PR AS-1 führt hinauf zur Braña von Adrado. In der Braña von Adrado können traditionelle Gebäude der Hochweidewirtschaft besichtigt werden. Die Route durch die Hoces del Esva verläuft durch das gleichnamige Naturdenkmal und gehört zugleich zur geschützten Landschaft des Esva-Beckens. Der Zugang von Calleras zu den Hoces del Esva führt durch einen geschützten Naturraum.
Natur am Fluss Esva
Entlang der Route durch die Hoces del Esva finden Sie Auwälder mit Erlen, Eschen, Weiden und Pappeln sowie Eichen und Kastanien. Im Becken des Esva beziehungsweise Ese befindet sich die größte Fischotterpopulation Asturiens. Am Fluss Esva im Gebiet der Hoces del Esva bestehen Möglichkeiten zum Sportangeln auf Forelle, Meerforelle, Aal und Lachs.
Castiel.lo Veneiro und die Eisenzeit
Zu den Kulturzeugnissen in der Pfarrei Calleras, in der Gemeinde Tineo in Asturien, gehört das Castiel.lo Veneiro, eine antike befestigte Siedlung. Das Castiel.lo Veneiro gehört seit dem 23. Dezember 2013 zum Inventar des Kulturerbes von Asturien und gilt als bedeutendes befestigtes Siedlungsbeispiel der Eisenzeit in Asturien. Seine ovale Umfriedung ist ungefähr 33 Meter lang und 19 Meter breit.
Weitere Bauwerke in Calleras
Auch kleinere Bauwerke verdienen Aufmerksamkeit. Die Kapelle San Pedro in Ese de Calleras bewahrt ein monolithisches Sandstein-Zwillingsfenster mit rechteckigen Öffnungen, die von Hufeisenbögen abgeschlossen werden. Der Caleiru del Regueiru de Euscoría wurde an einem Hang errichtet und besteht überwiegend aus Stein und Mauerwerk; er diente dazu, durch das Verbrennen von Holz oder Kohle Kalkstein zu erhitzen und in Branntkalk umzuwandeln. Zur zivilen Architektur in Calleras gehört die Casa de los Giraldo.
Für weitere Reiseziele können Sie auch Cotariello, Novellana, Andés, San Justo de la Dóriga, Trevías, Oneta, Villarín und Millara erkunden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comarca Vaqueira.