Millara: Herrenhäuser, Goldbergbau und Rundroute
Unterkünfte in Millara
Millara liegt an den Ausläufern der Sierra de Courío. Für Ihre Reiseplanung ist der Ort vor allem dann interessant, wenn Sie traditionelle Architektur, Bergbaugeschichte und eine Rundroute als unterschiedliche Facetten eines Reiseziels betrachten möchten. Die Themen reichen von Herrenhäusern und asturischen Getreidespeichern bis zu römischem Goldabbau und Resten von Schützengräben.
Herrenhäuser und Paneras in Mílara
Für Mílara gehören Herrenhäuser zu den ausgewiesenen Bauformen. Mílara weist außerdem Beispiele traditioneller Architektur auf. Zwei große Paneras mit Caramanchón veranschaulichen die funktionale Entwicklung dieses traditionellen asturischen Getreidespeichertyps. Bei den Herrenhäusern steht die Bauform im Vordergrund, bei den Paneras die funktionale Entwicklung des Speichertyps. Der Tumulus von El Llano del Muñón ist mit der Pfarrei Mílara verbunden. Die Pfarrkirche Santa María in Salas ist mit Mílara oder Miera verbunden.
Goldabbau und technische Spuren
Die wichtigsten Goldabbaugebiete liegen im Umfeld von Villaverde, El Pontigo, Antoñana, Mílara und Alto de la Brueba. Im näheren Umfeld zählen die Bergbaukomplexe von Antoñana und Alto de la Brueba wegen ihrer monumentalen Überreste und ihres bequemen Zugangs zu den empfehlenswerten Besichtigungszielen. Im Umfeld von Mílara gibt es zudem Überreste des römischen Goldabbaus; die Bergbauarbeiten von Mílara sind mit dem Projekt BERISO verbunden.
Auch die Arbeitsweise hinter dem Goldabbau gehört zu diesem Themenfeld. Bei den Goldabbauarbeiten kamen abwechselnd Wasser und Feuer zum Einsatz. Hangkanäle führten Wasser von Gipfeln und Bergsätteln zu Becken, die über der Abbaufront ausgehoben wurden. Die Lage der Becken oberhalb der Abbaufront gehört ebenso zur Arbeitsweise wie die Herkunft des Wassers von Gipfeln und Bergsätteln.
Sierra de Courío und Rundroute
Zur aktiven Seite der Reiseplanung gehört die Rundroute zwischen Alto la Brueba und Mílara. Sie schließt eine römische Mine ein und führt auch an Resten von Schützengräben vorbei. Neben den Bauformen und der Goldbergbaugeschichte tritt damit ein weiterer klarer Schwerpunkt hinzu: eine Route, die archäologische Spuren und historische Relikte miteinander verbindet. Die Mine und die Reste von Schützengräben gehören damit beide zum Verlauf der Runde.
Unterkunft nach eigenen Interessen wählen
Bei der Wahl eines Hotels oder einer anderen Unterkunft in Millara können Sie deshalb zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an den Themen des Ortes ausrichten. Herrenhäuser, Paneras und die Pfarrkirche Santa María stehen dabei der Geschichte des Goldabbaus und der Rundroute gegenüber. Möchten Sie sich stärker mit den Bauformen beschäftigen, oder interessiert Sie die Route mit Mine und Schützengräben?
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Trevías, Villarín, Valdredo, Muñalén, Andés, Oneta, Faedo und Cotariello.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comarca Vaqueira.