Coaña: Castros, Küste und historische Wege

File:Castro de Coaña 01 by-dpc.jpg File:Castro de Coaña 01 by-dpc.jpg Foto: David Perez via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Coaña vereint ein eisenzeitliches Castro am Hang, historische Pilger- und Königswege, Strände und geschützte Küstenräume. Das Castro de Coaña wurde etwa im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet und liegt an einem sanft geneigten Hang mit Blick auf das Navia-Tal. Der zeitliche Bogen reicht von der Eisenzeit bis zur mittelalterlichen Weggeschichte.

Geschichte und Kultur

Das Castro de Coaña ist als Bien de Interés Cultural (Kulturgut von kulturellem Interesse) ausgewiesen. Im Aula Didáctica del Castro de Coaña werden die Castrokultur im Nordwesten, archäologische Methoden und Funde sowie die römische Goldgewinnung mit Besiedlung, Bergbau und Bergbautechnik vermittelt.

Das Castro de Mohías besitzt seit 2014 den Status eines Bien de Interés Cultural. Auf seinem Besucherweg sind Befestigungselemente auf dem Weg zum inneren Bereich erkennbar; eine umlaufende Mauer ergänzte die Befestigung der Anlage.

Im 14. Jahrhundert gründete Álvaro Pérez de Coaña in Jarrio ein Pilgerhospital unter dem Patrozinium der heiligen Anna. Der Camino del Norte verläuft durch Coaña und ist eine historische Route nach Santiago de Compostela; El «Caleyón» bewahrt den alten Verlauf des Camino Real.

Bolo rodado ist ein einheimischer Sport des Concejo Coaña, steht bei vielen Festen im Mittelpunkt, und im Jahresverlauf finden mehrere Turniere in dieser Sportart statt.

Küste und Natur

Die Playa de Torbas ist ein 730 m langer Strand in Coaña mit dunklem Sand und Kies; sie ist zu Fuß und mit dem Auto erreichbar. Sie eignet sich zum Angeln, und im felsigeren rechten Abschnitt wird getaucht.

Die Playa de Arnelles gehört zu einem Besonderen Vogelschutzgebiet (ZEPA) und zu einem Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC).

Das Erholungsgebiet Salías liegt am Strand Playa de Armazá nahe Cartavio in Coaña. Salías bietet einen Aussichtspunkt mit Blick auf das Kantabrische Meer, außerdem einen großen Parkplatz, Tische, Grillstellen, einen Brunnen und einen kleinen Unterstand als Regenschutz.

Zu Salías gelangt man von der Straße N-634 über die Abzweigung nach Cartavio und anschließend der Beschilderung zur Playa de Armazá folgend.

Ortigueira und maritime Spuren

Ortigueira begann seine Entwicklung im Mittelalter. Dort verbinden sich traditionelle Seefahrerhäuser mit Häusern im indischen Baustil, die Ausblicke auf das Meer bieten. Die Quinta Jardón besitzt einen der am besten erhaltenen Gärten mit französischem Einfluss im Fürstentum Asturien.

Ortigueira verfügt über eine jahrhundertealte Tradition des Langustenfangs. Die Ruta Marinera de Ortigueira führt bis zum Faro de San Agustín.

Wanderwege

Die Route del Cordal de Coaña (PR-AS 185) ist eine 20,4 km lange, anspruchsvolle Rundroute. Sie beginnt am Castro de Coaña und endet dort.

Auch der Ort Cartavio gehört zu Coaña.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asturien.

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