Gozón: Küstenwege, Dünen und Kultur rund um Cabo Peñas
File:Gozón, Asturias, Spain - panoramio.jpg
Foto: Mario Freedom Sánche… via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Küste zwischen Cabo Peñas und Luanco
Gozón verbindet markante Küstenlandschaften mit den historischen und maritimen Seiten von Luanco. Die Comarca Cabo Peñas umfasst Gozón und Carreño und liegt zwischen Gijón und Avilés. Ihr prägender Bezugspunkt ist Cabo Peñas: Es bildet den nördlichsten Punkt des Fürstentums Asturien. An der Peña la Gaviera ragen bei Cabo Peñas senkrechte Klippen etwa 100 Meter hoch auf. Wer die Landschaft aufmerksam erkunden möchte, findet an der Punta de la Vaca einen Aussichtspunkt zur Beobachtung ziehender Seevögel.
Dünenstrände und unterschiedliche Küstenbilder
Die Strände rund um Gozón zeigen verschiedene Seiten der asturischen Küste. Die Playa de Moniello liegt im Geschützten Landschaftsgebiet Cabo Peñas. Die Playa de Xagó ist von einem ausgedehnten Dünenökosystem mit hohem ökologischen und botanischen Wert umgeben. Wegen ihres starken Wellengangs wird sie von Surfern und Fischern genutzt. Auch die Playa de Verdicio, auch unter dem Namen Tenrero geführt, weist starken Wellengang auf und wird ganzjährig von Surfern und Fischern besucht. Ihr ausgedehntes Dünenfeld besitzt einen hohen ökologischen Wert für die Flora, darunter verletzliche Arten.
Eine andere Küstenseite zeigt die Playa de Luanco. Sie ist zu Fuß einfach und mit dem Auto erreichbar, verfügt über Parkplätze und bietet einen angepassten Zugang. Der Wellenbrecher Gayo schützt den Strand, der dadurch einen ruhigen Wellengang aufweist. Die Playa de Bañugues ist dagegen ein ländlich geprägter Strand mit goldenem Sand. So lassen sich bei der Orientierung innerhalb von Gozón geschützte Landschaften, kräftige Brandung, ruhigeres Wasser und naturnahe Strandabschnitte als unterschiedliche Schwerpunkte wahrnehmen.
Luanco: Hafen, Bauwerke und maritime Geschichte
Das Historische Ensemble von Luanco entwickelte sich rund um seinen Fischerhafen und die Küstenlinie. Es bewahrt enge Straßen, traditionelle Fischerhäuser und markante Gebäude, die die historische Entwicklung der Stadt widerspiegeln. Zu den prägenden Bauwerken gehört die Iglesia Santa María de Luanco, die zwischen 1728 und 1735 nach einem Entwurf von Pedro Morloti Samoneti erbaut wurde. In ihrem Inneren sind sieben barocke Retabel erhalten.
Die Torre de la Canal wurde 1705 erbaut und beherbergt heute die Uhr von Luanco. Einen Einblick in die maritime Ausrichtung des Ortes bietet außerdem das Museo Marítimo de Asturias. Dort steht ein Audioguide per QR-Code zur Verfügung. Anfang Juli werden in den Restaurants von Luanco beim Festival del Bonito verschiedene Gerichte mit Bonito verkostet, darunter Bonito-Rolle und Bonito-Salat. Das Carnaval de Verano umfasst Kostümwettbewerbe, Straßenanimation, Musik und Darbietungen.
Küstenwege mit kulturellen Anknüpfungspunkten
Für eine Verbindung von Weg und Ortsgeschichte steht die städtische Route durch Luanco. Sie ist eine einfache Strecke vom Mirador der Playa de Samarincha zum Museo Marítimo de Asturias. Ebenfalls in Luanco beginnt die Senda Costera de Luanco a Candás an der Playa de la Ribera. Eine weitere Küstenroute, die Senda Costera de Cabo Peñas a San Juan de Nieva, führt von Cabo Peñas in Richtung Faro de San Juan. Als Orientierung dient das wenige Meter vom Faro de Peñas entfernte, verglaste Gebäude Semáforo de Peñas. In ihm befindet sich das Centro de Interpretación del Paisaje Protegido del Cabo Peñas.
Zur Orientierung innerhalb von Gozón gehören auch die Orte Luanco, Bañugues, Nembro und Susacasa.
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