Buelles zwischen Deva-Ufer und Baugeschichte
Flusslandschaft und Blick über die Aue
Buelles lädt zu einer Reise zwischen Flusslandschaft und Baugeschichte ein. Im Mittelpunkt der Naturseite steht das Naturdenkmal Saucedas de Buelles. Es umfasst die Uferformationen an beiden Seiten des Flusses Deva zwischen El Mazu, Narganes und Buelles. Vom höher gelegenen Teil von Buelles bietet sich ein weiter Blick über die Flussaue. Die Verbindung von Uferformationen, Flussaue und erhöhter Aussicht gibt der Landschaft mehrere klar erkennbare Blickrichtungen.
Wanderwege mit unterschiedlichen Anforderungen
Die Senda del Deva ist ein Rundweg von etwa 14,5 Kilometern Länge. Der 2,5 Kilometer lange Abstecher zum Arboretum ist in dieser Angabe nicht enthalten. Bei Buelles überquert die Senda del Deva den Fluss über eine Fußgängerbrücke. Wegen risikoreicher Abschnitte entlang des Flusses wird sie als schwierig eingestuft. An den Ufern des Deva kann man von Buelles in Richtung El Mazo mehr als 20 Kilometer entlang der Saucedas de Buelles wandern.
Bauwerke zwischen Barock und Renaissance
Die Pfarrkirche San Andrés de Buelles stammt aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert und ist im Barockstil gestaltet. Ihre Hauptkapelle ist mit einem Sterngewölbe überdeckt. Ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert stammt die Casa de Guerra. Das barocke Gebäude besitzt einen rechteckigen Grundriss, zwei Geschosse und ein Dachgeschoss. Die Casa de La Coteruca trägt auch den Namen El Coteruco und gehört zu den Bauwerken im Renaissancestil aus dem 16. oder 17. Jahrhundert.
Schularchitektur und traditionelle Häuser
Die Casa Escuela de Buelles stammt aus dem Jahr 1912. Sie ist ein Beispiel für Schularchitektur, die von asturischen Indiano-Rückkehrern finanziert wurde. Zwei eingeschossige Flügel nehmen die Klassenräume auf; im höheren Mittelbau befand sich die Lehrerwohnung. Ein anderes architektonisches Motiv zeigt die Casa con Corredor de Buelles. Sie stammt aus dem 18. oder 19. Jahrhundert und steht für eine in Westasturien verbreitete Form volkstümlicher Architektur. Zwischen steinernen Brandmauern verläuft ein langer Holzkorridor mit geschnitzten Holzgeländern.
Indiano-Spuren im Ortsbild
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Casa de D. Florencio Milera erbaut. Sie ist ein Beispiel dafür, wie die von asturischen Indiano-Rückkehrern veranlassten Eingriffe das traditionelle Ortsbild beeinflussten. Damit ergänzt dieses Gebäude die ältere Sakral- und Hausarchitektur um eine weitere zeitgeschichtliche Schicht. Bei der Anfahrt von Unquera über die N-621 ist Buelles das erste Dorf im Gemeindegebiet.
Wer Buelles als Standort für die eigene Reise betrachtet, kann sich an konkreten Schwerpunkten orientieren: Flusslandschaft, Wanderroute und historische Gebäude. Je nach persönlichem Interesse rückt damit entweder die Bewegung entlang des Deva oder die Betrachtung von Kirche, Häusern und Schulbau in den Vordergrund. Diese Verbindung bleibt eng an den im Ort verankerten Themen.
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