El Cuadro zwischen Rundroute und Baukultur

El Cuadro zeigt zwei Seiten eines Ortes, die sich gut ergänzen: einen klar gefassten Rundweg durch eine grüne Landschaft und eine Baukultur, deren Details von geschnitzten Türen bis zu unterschiedlich gestalteten Bauensembles reichen. Wer im Spanienurlaub nicht nur Landschaft, sondern auch Formen ländlicher Architektur wahrnehmen möchte, findet hier konkrete Themen für einen abwechslungsreichen Tag.

Rundroute durch Landschaft und Wasserbau

Die Route Pillarno – La Ramera – Pillarno beginnt und endet an der Plaza de Pillarno in El Cuadro. Als Rundroute führt sie durch eine Landschaft mit üppiger Vegetation, einheimischen Bäumen und Heuwiesen. Auf ihrem Verlauf kommt man an den Aquädukten des Narcea-Kanals vorbei. Die Strecke dauert ungefähr 3 Stunden und 30 Minuten. Die ungefähre Dauer gibt der Wanderung einen klaren zeitlichen Rahmen für einen halben Tag. Der Rundkurs verbindet Naturabschnitte mit den Aquädukten des Narcea-Kanals, ohne den Ausgangs- und Endpunkt an der Plaza de Pillarno zu wechseln. Für die Tagesplanung bleibt die ungefähre Dauer der zentrale Zeitrahmen; die Rückkehr zum Ausgangspunkt ist in der Route bereits enthalten. Die Aquädukte setzen dabei einen baulichen Akzent innerhalb des Wegverlaufs.

Hórreos mit Ornamenten und eigener Datierung

Der Hórreo de Cá Xuacu steht auf vier steinernen Pfeilern und besitzt einen offenen unteren Bereich, eine gedrechselte umlaufende Galerie sowie eine Speisekammer im Nordosten. Er ist im Stil von Carreño gestaltet, auf 1790 bis 1840 datiert und integral geschützt. Ein Hórreo mit der Kennung 16-06-09-01 ist ebenfalls im Stil von Carreño gestaltet und auf 1790 bis 1850 datiert. Seine Tür trägt eine farbig gefasste Umrahmung mit Zickzack- und Rautenmuster; dazu kommen zwei bemalte sechsblättrige Rosetten. Galerie, Türumrahmung und Rosetten lenken den Blick auf die handwerkliche Gestaltung der Hórreos. Der Bau zeigt dabei sowohl tragende Pfeiler als auch offene und geschlossene Bereiche.

Kirchen, Panera und ländliche Details

Die Kirche San Cipriano de Pillarno wurde 1936 zerstört und zwischen 1944 und 1953 wiederaufgebaut. Die Kirche San Cipriano de Piarnu bewahrt ein vorromanisches Biforenfenster aus Sandstein mit den Maßen 91 × 14 × 86 cm und wurde zum Monumento Histórico Artístico erklärt. Eine Panera besitzt zwei geschnitzte und polychrom gefasste Türen. In ihren Motiven erscheinen Pflanzen, Andreaskreuze, Fächer und Halbkreise. Ein Hórreo umfasst ein Waschhaus und eine Viehtränke und besitzt ethnografischen Wert.

Der Schulkomplex als Bauensemble

Der einstöckige Schulkomplex im eklektizistischen Stil besteht aus zwei längs zur Straße angeordneten, baugleichen Lehrgebäuden sowie einem Lehrerhaus, Toiletten und einem Schuppen. Er steht unter teilweisem Schutz.

Örtliche Orientierung

Auch die örtliche Verkehrsbezeichnung bietet einen konkreten Anhaltspunkt: Die CTA-Buslinie 030-002 Ramera-Esc. Pillarno bedient die Haltestelle El Cuadru (El Cuadro).

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