Valdelinares zwischen Schwarzkiefer, Ortsgeschichte und Wintersport
Unterkünfte in Valdelinares
File:Panorámica de Valdelinares (Teruel).jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Valdelinares liegt in der Sierra de Gúdar am Oberlauf des Flusses Linares. Auf den Gipfeln des Monegro wächst eine Population der Schwarzkiefer (Pinus uncinata). Diese gilt als der südlichste Bestand dieser Kiefernart in Europa; die Gipfel liegen über 1.900 Meter hoch. Der Gipfel Peñarroya gilt als höchster Gipfel des westlichen Sektors des Iberischen Systems. In der Gegend von Valdelinares sind außerdem Gänsegeier sehr häufig. Für Naturinteressierte treffen hier Monegro, Peñarroya, Schwarzkiefer und Gänsegeier als konkrete Themen der Berglandschaft zusammen. Naturkundlich Interessierte richten den Blick in Valdelinares auf Monegro, Peñarroya, die Schwarzkiefer und die Gänsegeier. Die Landschaft zeigt sich dabei in unterschiedlichen Motiven: als Höhenraum, als Lebensraum der Schwarzkiefer und als Gebiet mit häufigen Gänsegeiern.
Weitere Ziele im selben übergeordneten Bereich sind El Castellar, Ojos Negros, La Virgen De La Vega, Tramacastilla, Bronchales, Cubla, Moscardón und Teruel.
Kultur und Geschichte
Zur Geschichte des Ortes gehört die Pfarrkirche von Valdelinares, die 1751 vom Baumeister Juan Escuder errichtet wurde. Ebenfalls zum Ortsbild zählt die Casa de la Villa, ein vierstöckiges Gebäude aus Mauerwerk, das zu den ältesten und geschichtsträchtigsten erhaltenen Gebäuden in Valdelinares zählt.
Ein weiteres Bauwerk ist das Waschhaus: ein schlichtes Gebäude aus Mauerwerk mit einem Tonnengewölbe und einem Bogen aus Haustein. Es beherbergt einen Wasserauslauf und ein Wasserbecken; daneben befindet sich die Fuente del Lugar, die älteste Quelle des Ortes. Die Fuente de la Raza wurde 1930 erbaut und prägt die Plaza de la Raza im Ortszentrum. Auf einer Anhöhe liegt die Ermita de San Cristóbal, die als Aussichtspunkt über die Umgebung von Valdelinares dient. Waschhaus, Quellen, Platz und Anhöhe fügen sich so zu unterschiedlichen Ortsmotiven zusammen. Kulturinteressierte finden in Valdelinares mit Pfarrkirche, Casa de la Villa, Waschhaus, Quellen, Plaza de la Raza und Ermita de San Cristóbal unterschiedliche Ortsmotive. Sakralbau, historisches Gebäude, Wasserstellen, Platz und Anhöhe stehen dabei als eigenständige Themen nebeneinander.
Das jährliche Fest zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Schnee (Nuestra Señora la Virgen de las Nieves) findet am 5. August statt. Der Termin ergänzt die dauerhaft sichtbaren Bauwerke um einen festen Bestandteil des Jahreslaufs.
Wege und Wintersport
Der GR 8 umfasst die Etappe 12 von Valdelinares nach Alcalá de la Selva. Die beiden Wege verbinden den Ort damit einmal mit Alcalá de la Selva und einmal mit der Quelle El Espinillo.
An der Station Aramón Valdelinares bietet die Skischule Escuela de Esquí y Snowboard Aramón alpinen Skilauf, Snowboard und verschiedene Formen des adaptiven Skilaufs an. Zum Skigebiet Aramón Valdelinares gehört außerdem ein Bereich mit Förderband zum Rodeln.
Auch der Puerto Ciclista de Valdelinares beginnt in Alcalá de la Selva und führt über die Straße A-2705 bergauf bis zur Skistation Valdelinares. GR 8, PR-TE 29 und Puerto Ciclista ergänzen die Wintersportangebote um Wandern und Radfahren als weitere sportliche Themen.
Lage
Valdelinares liegt 50 Kilometer von der Autovía Mudéjar A-23 entfernt, die Valencia mit Teruel und Saragossa verbindet.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.
