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El Castellar: Dinosaurierfährten, Burg und Wege durch die Landschaft

Unterkünfte in El Castellar

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File:Paleontología. Icnitas del Jurásico-Cretácico del yacimiento El Castellar (Teruel).jpg File:Paleontología. Icnitas del Jurásico-Cretácico del yacimiento El Castellar (Teruel).jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Source, CC BY-SA 4.0

In und um El Castellar finden sich paläontologische Fundstätten, eine restaurierte Burg, eine Kirche, zwei Einsiedeleien und mehrere Wege. Zu den prägenden Orten gehören das Yacimiento de El Castellar, das Castillo de El Castellar, die Iglesia de San Miguel sowie die Ruta del Dinosaurio, der Sendero Local El Castellar-Fuente de las Malezas, der PR-TE-28 und der DINOpaseo por El Castellar.

Dinosaurierfährten rund um El Castellar

Das Yacimiento de El Castellar liegt auf einem Kalksteinaufschluss südlich von El Castellar, etwa 400 Meter südlich der Straße zwischen El Castellar und Formiche Alto. Im Hauptabschnitt gibt es schätzungsweise etwa 160 Dinosaurierfährten auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern. Das Yacimiento de El Castellar wurde durch das Dekret 18/2004 vom 27. Januar 2004 der Regierung von Aragón als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Conjunto de Interés Cultural, paläontologische Zone, erklärt.

Die Ruta del Dinosaurio ist ein 2,3 Kilometer langer Rundgang zu den für Besucher eingerichteten Dinosaurierfundstätten Camino El Berzal und San Cristóbal. An den Fundstätten und in ihrem Umfeld verfügt die Ruta del Dinosaurio über Stege, Überdachungen, Verglasungen, Informationstafeln, Markierungen, Repliken und weitere museografische Elemente zur Paläontologie.

Camino El Berzal weist eine hohe Konzentration ovaler, Sauropoden zugeschriebener Fährten auf. Die größten Fährten von Camino El Berzal haben einen Durchmesser von 1,10 bis 1,20 Metern. Camino El Berzal gehört zu den Dinosaurier-Fährtenfundstätten, die durch das Dekret 18/2004 vom 27. Januar 2004 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Conjunto de Interés Cultural, paläontologische Zone, erklärt wurden.

Burg, Kirche und Einsiedeleien

Das restaurierte Castillo de El Castellar besteht aus einer langgestreckten, etwa 100 Meter langen Befestigungsanlage mit Ringmauer, einem runden Turm von etwa 6 Metern Durchmesser und einem Bergfried. Die Bauphasen des Castillo de El Castellar reichen vom 13. bis zum 18. Jahrhundert; das genaue Baudatum lässt sich nicht bestimmen. Das Castillo de El Castellar gehört zu den Burgen, die nach dem aragonesischen Kulturerbegesetz 3/1999 vom 10. März als Bienes de Interés Cultural gelten.

Die Iglesia de San Miguel weist eindeutig gotische Bauelemente des 16. Jahrhunderts auf. Zugleich gilt die Iglesia de San Miguel als spätbarocker, nahezu neoklassizistischer Bau vom Ende des 18. Jahrhunderts.

Die Ermita de Santa Bárbara steht neben dem Castillo de El Castellar und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Ermita de la Virgen del Pilar ist eine barocke Einsiedelei aus dem 18. Jahrhundert.

Wanderwege und Landschaft

Der Sendero Local El Castellar-Fuente de las Malezas führt vom Mirador del castillo zur Fuente Malezas. Für den Sendero Local El Castellar-Fuente de las Malezas ist eine Länge von 6 Kilometern angegeben; die geschätzte Gehzeit beträgt 1 Stunde und 40 Minuten.

Der PR-TE-28 verbindet El Castellar und Alcalá de la Selva über den Portillo de Ramiro. Der PR-TE-28 ist von der Comarca Gúdar-Javalambre homologiert und in das Netz der touristischen Wanderwege Aragóns aufgenommen worden.

Der DINOpaseo por El Castellar ist ein Spazierweg durch die Straßen und das nahe Umfeld der Gemeinde, der auf dem paläontologischen Erbe von El Castellar beruht. Die Stationen des DINOpaseo por El Castellar zeigen Repliken lokaler Fossilien, darunter eine sieben Meter lange Rekonstruktion eines fleischfressenden Dinosauriers, ein 150 Quadratmeter großes Dinosaurier-Wandbild und eine drei Meter hohe Metallskulptur eines Fußabdrucks. Wissenschaftliche Informationen und Beschilderung ergänzen die Stationen.

In der Nähe von El Castellar gibt es einen feuchten Wacholderbestand mit zahlreichen Steineichen der Art Quercus faginea. Der Bestand liegt auf Höhen über 1.700 Metern. Die Ufer des Flusses Las Malezas zählen zu den Landschaften von Interesse in El Castellar.

Weitere Orte derselben übergeordneten Destination sind Tramacastilla, Arcos De Las Salinas, Tornos, Valderrobres, Terriente, Albentosa, Villarquemado und Cubla.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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