Ojos Negros: Kultur, Windmühle und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Ojos Negros
Ojos Negros richtet den Blick auf Kultur, Baugeschichte und die Spuren des Bergbaus. In den Straßen von Ojos Negros sind Steinskulpturen verteilt, die einem als „Kpis“ bekannten örtlichen Hirten zugeschrieben werden. Wenn Sie in Ojos Negros historische Bauwerke und Bergbaugeschichte verbinden möchten, gehören die Kirche, das Castillo, die rekonstruierte Windmühle, die Salinas und die Bergbaubahn zu den konkreten Bezugspunkten Ihrer Reiseplanung.
Kirche, Burg und lokale Kultur
Die Iglesia Parroquial de Ntra. Sra. del Pilar in Ojos Negros stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Castillo de Ojos Negros stammt aus dem 14. Jahrhundert und bewahrt drei rechteckige Türme.
Das Castillo de Ojos Negros gehört zu den Burgen, die gemäß der Zusatzbestimmung zwei des Gesetzes 3/1999 vom 10. März 1999 über das aragonesische Kulturerbe als Bienes de Interés Cultural gelten.
Bergbaugeschichte und industrielle Spuren
Die Salinas de Ojos Negros sind seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert; ihre Ausbeutung erstreckte sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die „Tolvas del cargadero de mineral“ und die „Nave de clasificación y cribado“ wurden am 11. Mai 2001 zum Monumento de Interés Local erklärt.
Historisch ist auch die Bergbaubahn von Sierra Menera. Sie nahm am 27. Juli 1907 den Betrieb auf und transportierte Eisen aus den ertragreichen Erzadern der Minen von Ojos Negros (Teruel) zum Hafen von Sagunto.
Die rekonstruierte Windmühle
Die rekonstruierte Windmühle von Ojos Negros liegt 1 km vom Ort entfernt an der Straße zu den Minen. Sie ist eine mediterrane Mühle des Typs C de Krüger mit einem zylindrischen Turm und einem kegelförmigen Dach. Die Windmühle hat zwei Stockwerke: Das erste diente als Lager, im zweiten befindet sich die Maschinerie. Für Ihre Planung bietet die Mühle mit ihrem zylindrischen Turm, dem kegelförmigen Dach und den getrennten Bereichen für Lager und Maschinerie ein konkretes historisches Bau- und Arbeitszeugnis.
Wallfahrt, Quellen und Wege
Die Wallfahrt zum Santo Cristo de Herrera findet jedes Jahr am ersten Samstag im Mai statt. Sie beginnt mit der Segnung der Fluren von der Windmühle aus. Vor der Ermita del Santo Cristo de Herrera befinden sich eine große, als Picknickplatz eingerichtete Fläche und eine Quelle mit eisenhaltigem Wasser.
Von Ojos Negros aus führt in Richtung der Straße N-211 auf der rechten Seite ein Weg zu der kleinen Quelle „El Ojo de Mierla“. Die Route PR-TE 52 führt in das ehemalige Mineralabbaugebiet hinein.
Weitere Reiseziele für Ihren Vergleich
Wenn Sie neben Ojos Negros weitere Orte betrachten möchten, finden Sie hier Monreal Del Campo, Camarena De La Sierra, Cedrillas, Lledó, Aliaga, Mora De Rubielos, Monteagudo Del Castillo und Mas de las Matas.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.
