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La Portellada: Kirche, Natur und Tradition

Unterkünfte in La Portellada

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:La Portellada, 44589, Teruel, Spain - panoramio.jpg File:La Portellada, 44589, Teruel, Spain - panoramio.jpg Foto: Mirko Pollina via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kirche und Rathaus

La Portellada lässt sich über markante Sakral- und Profanbauten entdecken. Die Pfarrkirche San Cosme und San Damián wurde im 17. Jahrhundert errichtet, als La Portellada noch ein Ortsteil von La Fresneda war. Die Casa Consistorial de La Portellada entspricht dem Bautyp aragonesischer Rathäuser des 16. und frühen 17. Jahrhunderts.

Die Pfarrkirche San Cosme und San Damián ist ein Bau aus Bruchstein und Quaderstein. Drei Schiffe mit jeweils drei Jochen, ein Querhaus und eine Kuppel über Pendentifs bestimmen ihre Architektur. An der Innenseite der Kuppel sind Gemälde Unserer Lieben Frau und der Apostel aus dem Jahr 1758 erhalten.

Die Casa Consistorial de La Portellada wurde als Haus der Bruderschaft San Cosme und San Damián errichtet. Nach der Unabhängigkeit von La Fresneda wurde das Gebäude 1784 zum Rathaus. Die Baugeschichte des Ortes zeigt sich damit sowohl in der Pfarrkirche als auch im ehemaligen Bruderschaftshaus.

Wasserfälle, alte Oliven und ein kurzer Abstecher

Der Wanderweg PR-TE 161 beginnt am Ortsrand von La Portellada bei einigen außerhalb der Ortschaft gelegenen Bauernhöfen gegenüber der Straße nach Fórnoles. Der Salt de La Portellada ist von La Portellada aus über eine ausgeschilderte Abzweigung auf einen Waldweg erreichbar. Anschließend führt ein etwa 15-minütiger Weg zu den Wasserfällen. Der Hin- und Rückweg ist ungefähr 4 Kilometer lang und dauert rund eine Stunde.

Die Olivera del Pla erreichen Sie von La Portellada aus über die TE-22 in Richtung La Fresneda; der Zugang liegt etwa 800 Meter vom Ort entfernt. Der hohle Stamm der Olivera del Pla bildet eine kleine Höhle mit zahlreichen Rillen und Vertiefungen. Aufwendig angelegte Terrassen mit Trockenmauern sind an dem Standort ebenfalls zu sehen.

Etwa 500 Meter von La Portellada entfernt weist ein PR-Wanderwegschild auf einen kurzen Abstecher zur Cueva de San Antonio hin. Die Cueva de San Antonio ist eine Einsiedelei, die weitgehend aus dem gewachsenen Fels herausgearbeitet wurde. Sie liegt am Fuß eines dicht mit Kiefern bewachsenen Hangs und besitzt einen rundbogigen Eingang aus behauenem Stein. Am Schlussstein befindet sich ein Wappenschild mit drei Balken.

Wallfahrten und örtliche Feste

Die Ermita de San Miguel geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück. Bei der Ermita de San Miguel gibt es zwei Aussichtspunkte und einen Freizeitbereich für Kinder. Jedes Jahr am 28. September findet nach den Fiestas Mayores von La Portellada eine Wallfahrt zur Ermita de San Miguel statt; nach der Messe wird traditionelles „pa amb oli“ geteilt.

Am Piló de Sant Pere Màrtir de Verona versammeln sich die Einwohner von La Portellada traditionell am 29. April zum Fest des heiligen Petrus, um das Gemeindegebiet zu segnen. Der Piló de Sant Pere Màrtir de Verona steht an dem Weg zwischen Fuentespalda und La Portellada auf einem Hügel mit beeindruckendem Blick auf die Ufer des Flusses Tastavins.

Ostertradition und Gartenbau

Am Salt de La Portellada gehört es zur örtlichen Ostertradition, am Ostermontag und am Montag der zweiten Osterwoche, 40 Tage später, Rosca zu essen. Das Gebäck wird mit hartgekochtem Ei, Sardine oder Wurst zubereitet. Die Gartenbau- und Gemüseanbau-Messe von La Portellada bringt Gartenbauinteressierte, Landwirte und Baumschulbetriebe zusammen.

Weitere Ziele zum Weiterstöbern: Berge, Fortanete, Villarluengo, Cantavieja, Alcalá De La Selva, Cascante Del Río, Manzanera, Lledó.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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