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Cascante del Río: Kulturgut, Bräuche und Landschaft

Unterkünfte in Cascante Del Río

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Cascante del Río, Teruel.jpg File:Cascante del Río, Teruel.jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Die kulturelle Signatur von Cascante del Río reicht von geschützten Bauwerken bis zu religiösen Bräuchen und festlichen Ritualen. Das Castillo de Cascante del Río ist als Kulturgut von besonderem Interesse (Bien de Interés Cultural) eingestuft. Das Castillo steht somit am Beginn der kulturhistorischen Betrachtung, während die Ermitas religiöse Orte und überlieferte Gemeindetraditionen sichtbar machen.

Auf dem Friedhof von Cascante del Río befindet sich die Ermita de Santa Quiteria. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Ersatz für die frühere Kapelle errichtet, die wegen der Erweiterung des Friedhofs abgerissen worden war. Ihr heutiger Standort und ihre Entstehung hängen damit unmittelbar mit der Entwicklung des Friedhofs zusammen. Die Baugeschichte bewahrt zugleich die Erinnerung an die ältere Kapelle, die an dieser Stelle nicht erhalten blieb. Die heutige Kapelle steht an einem Ort, dessen Geschichte durch die Erweiterung des Friedhofs mitgeprägt wurde.

Die Ermita de Escalante liegt wenige Kilometer vom Ort Cascante del Río entfernt und ist ein einschiffiges Gebäude mit halbrunder Apsis. Wahrscheinlich diente sie als Pfarrkirche einer inzwischen verschwundenen Siedlung.

Festtraditionen

Zur historischen Feier der Santa Quiteria gehörte die Verteilung des Pan de Santa Quiteria, begleitet von gerösteten Hanfsamen und Wein. Bei der Santa-Quiteria-Tradition gehörten die zuletzt in Cascante geschlossenen Ehen einer jährlich erneuerten Gruppe namens „clavarios de Santa Quiteria“ an, die einige Rituale am Festtag der Heiligen, der Schutzpatronin von Cascante del Río, organisierte. Die jährliche Erneuerung der Gruppe gab den Ritualen einen wiederkehrenden organisatorischen Rahmen.

Am 3. Mai, dem Fest des Heiligen Kreuzes, wurde von der Ermita de Santa Bárbara aus traditionell eine Flursegnung vorgenommen. Die Santa-Quiteria-Feier und die Flursegnung bewahren damit unterschiedliche religiöse Anlässe und benannte Orte.

Das kommunale Picknickgelände La Balsa del Cho wird im Frühling und Sommer regelmäßig von Familien, Gruppen und Einheimischen genutzt.

Weitere Reiseziele derselben Auswahl sind Alcañiz, Bello, Camañas, Fuentespalda, Burbáguena, Cantavieja, Montoro De Mezquita und Valdecuenca.

Natur

Der Fluss Camarena, nahegelegene Quellen und Schluchten prägen die Beziehung von Cascante del Río zu seiner Landschaft. Wasserläufe, Quellbereiche und eingeschnittene Geländeformen gehören dabei gemeinsam zu den benannten Landschaftselementen. Die Landschaft verbindet Wasserläufe mit Quellbereichen und eingeschnittenen Geländeformen.

Die Route Riodeva–Cascante del Río endet in Cascante del Río an einem Aussichtspunkt mit Panoramablicken auf das umliegende Gebiet.

In der Umgebung von Cascante del Río kann der Barranco de Piqueras erkundet werden. Der Barranco gehört zum näheren Landschaftsraum und ergänzt die genannten Quellen und Schluchten um einen ausdrücklich benannten Geländeeinschnitt.

Routen

Die Route Cascante–Cubla beginnt in Cascante del Río und führt in Richtung Cubla. Sie gilt als mittelschwer und weist 165 Höhenmeter auf. Schwierigkeitsgrad und Höhenmeter sind bei der Routenplanung zwei getrennte Angaben.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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