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Frías de Albarracín: Karstlandschaft, Wege und Kultur

Unterkünfte in Frías De Albarracín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Karstlandschaft in der Serranía de Albarracín

Frías de Albarracín liegt in der Serranía de Albarracín. Dort prägen Kiefernwälder mit Waldkiefern beziehungsweise Rotkiefern sowie ein bedeutendes Unterholz mit Wacholder, Felsenbirnen, verschiedenen Weißdornarten und Rosengewächsen das Landschaftsbild. Die Muela de Frías de Albarracín ist eine synklinale Struktur aus jurassischen Gesteinen mit Karstformen, insbesondere Dolinen. Das Polje de Frías de Albarracín erstreckt sich über 7,5 km in Ost-West-Richtung und ist 1–2 km breit. Für die Orientierung im Gelände ist der Wechsel zwischen großräumiger Senke und einzelnen Karstformen prägend: Das Polje beschreibt die Ausdehnung, während Dolinen und die Muela die geologische Gestalt in kleineren Formen sichtbar machen.

Geologische Wege

Die geologische Route „Polje y dolinas de Frías de Albarracín“ führt zu Dolinen, einem Polje und der Sima de Frías, die zu den größten Karstschächten Aragoniens zählt. Die Route ist leicht und wird mit einem Fahrzeug über eine Piste befahren. Die Sima de Frías ist ein großer, von Kiefernwäldern umgebener Karstschacht, den man auf einem einfachen Rundweg entlang seines Randes erkundet. Dadurch stehen auf dieser Route sowohl die weitläufige Karstsenke als auch die markante einzelne Schachtform im Mittelpunkt.

Wanderverbindungen

Der Wanderweg SL-TE 40 Barranco de La Hoz verbindet Calomarde und Frías de Albarracín und führt durch eine vom Fluss Fuente del Berro eingeschnittene Schlucht. Der lineare Wanderweg PR-TE 2 führt von Albarracín über Royuela und Calomarde nach Frías de Albarracín und endet am Quellgebiet des Tajo. Sein Verlauf nennt damit Albarracín, Royuela, Calomarde und Frías de Albarracín in einer durchgehenden Verbindung, während der SL-TE 40 die Schlucht des Fuente del Berro mit dem Ort verknüpft.

Archäologie und Baukultur

Auch archäologische und historische Orte prägen Frías de Albarracín. Die Höhle Cueva de la Peña de la Morería besitzt levantinische Felsmalereien. Die archäologische Fundstätte El Castellar war während der Frühen Eisenzeit und der iberischen Epoche besiedelt. Das Poblado del Castillo ist eine bronzezeitliche Siedlung, die auf 1.520 v. Chr. datiert wird. Die Kirche Iglesia de la Asunción ist eines der monumentalsten neoklassizistischen Bauwerke der Provinz. So reicht das Spektrum im Ort und seiner Umgebung von Felsmalereien und bronzezeitlicher Besiedlung über die Frühe Eisenzeit und die iberische Epoche bis zur neoklassizistischen Architektur.

Aussicht und lokale Feste

Der Aussichtspunkt Mirador Fuente del Majano bietet einen weiten Blick über Täler und Berge. Die Fuente del Majano ist eine Quelle des Typs Bienenkorb aus wiederverwendeten Kiefernstämmen; zu ihr gehören fünf längs angeordnete Tröge aus ausgehöhlten Kiefernstämmen. Die Patronatsfeste von Frías de Albarracín finden Mitte August zu Ehren der Mariä Himmelfahrt und des heiligen Rochus statt. Am 16. August veranstalten die Einwohner eine Prozession und eine Messe in der Ermita de San Roque. Juli, dem Tag der Virgen del Carmen, findet aus der gesamten Sierra eine Wallfahrt zu dieser Kapelle statt. Der Festkalender verbindet damit die Wallfahrt im Juli mit Prozession und Messe im August.

Für weitere Ziele im übergeordneten Gebiet können Sie auch Cuevas Labradas, San Blas, Andorra, Valderrobres, Berge, Villanueva Del Rebollar De La Sierra, Tramacastilla und Arens De Lledó entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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