Zum Inhalt

Andorra: Altstadt, Bergbaugeschichte und Wanderrouten

Unterkünfte in Andorra

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Andorra zwischen Altstadt und Bergbaugeschichte

Andorra zeigt seine Geschichte in einer Altstadt mit engen Straßen, Kirchenbauten und Plätzen. Die Straßen passen sich an die Hänge der Malena und später an das Umfeld der Pfarrkirche an. Zur Altstadt gehören Gebäude der Renaissance und des Barocks, darunter die Casa Alcalá und die barocke Lonja an der Plaza de la Iglesia. Die Lonja besitzt drei Steinbögen und grenzt an ein Herrenhaus. Das städtische Tourismusbüro bietet eine geführte Entdeckungstour durch die Altstadt an. Die Iglesia Parroquial de la Natividad de Nuestra Señora ist als Bien de Interés Cultural eingestuft. Sie ist ein Kirchenbau vom Ende des 16. Jahrhunderts mit Renaissancearchitektur im Übergang zum Manierismus; ihre Errichtung wurde 1609 abgeschlossen.

Iberische Spuren und Sakralbauten

Die Ermita de la Virgen del Pilar ist als Bien de Interés Cultural eingestuft und wurde 2006 restauriert. Sie entstand im 14. Jahrhundert, wurde im 15. und 16. Jahrhundert erweitert und gilt als Beispiel für die levantinische Gotik. Der Archäologische Park El Cabo ist eine iberische Siedlung aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., die mithilfe experimenteller Archäologie im Grundriss und im Aufriss rekonstruiert wurde. Nach Erdarbeiten im Tagebau von ENDESA im Val de Ariño wurden die bedeutendsten archäologischen Überreste und besonderen Steinobjekte abgebaut und Stein für Stein an einen Hang des Monte San Macario versetzt. Der Park kann ganzjährig besucht werden; bei vorheriger Buchung ist die Besichtigung auch geführt und szenisch gestaltet möglich.

MWINAS und die Geschichte des Bergbaus

Eine weitere historische Schicht erschließt MWINAS in den ehemaligen Bergbauanlagen des Pozo de San Juan. Fotografien, Pläne, Modelle, Werkzeuge und nachgebildete Einrichtungen vermitteln Einblicke in die Arbeit und den Alltag der Bergleute. Zu MWINAS gehört außerdem eine Ausstellung großer Bergbaumaschinen im Freien am Fuß eines restaurierten Förderturms von 44 Metern Höhe. Von dort reicht der Blick auf die Bergbaustadt und das Val de Ariño.

Traditionen und Wege rund um Andorra

Bei der Lakuerter Íbera wird die Bevölkerung von Andorra an diesem Wochenende in iberisch geprägten Clans organisiert. Dazu gehören unter anderem Fürsten, Priesterinnen, Weise, Krieger und Bauern. In der Nacht zum Gründonnerstag versammeln sich bei der Romper la Hora um Mitternacht Tausende Menschen auf der Plaza del Regallo und spielen gemeinsam Bombos und Trommeln. Die Prozession Cristo de los Tambores, auch Prozession der Fackeln genannt, steigt nachts mit dem von Fackeln beleuchteten Christus zum San Macario hinauf.

Die Ruta del Jabalí ist als 18 Kilometer lange Wanderroute mit einer Dauer von fünf Stunden und hohem Schwierigkeitsgrad ausgewiesen. Die Ruta de los árboles singulares in Andorra ist 45 Kilometer lang, dauert neun Stunden und weist ebenfalls einen hohen Schwierigkeitsgrad auf; sie führt zu allen erfassten bemerkenswerten Bäumen und kehrt zum Ausgangspunkt zurück. Die Route Subida al Carnicero ist mit Andorra und Alloza verbunden und als sieben Kilometer lange Wanderung mit einer Dauer von zwei Stunden und mittlerem Schwierigkeitsgrad ausgewiesen.

Weitere Orte: Valdealgorfa, Pitarque, Torres de Albarracín, Fuentes De Rubielos, Lledó, Valdecuenca, Villarluengo und Puig Moreno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige

Für Anbieter

Anzeige
Anzeige