Albarracín: Geschichte, Felskunst und Wege
Unterkünfte in Albarracín
File:Albarracín, Teruel, España, 2014-01-10, DD 112.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Geschichte
Albarracín war die erste Stadt Aragoniens, die zum Denkmalensemble erklärt wurde. In Albarracín gibt es eine bedeutende Gruppe levantinischer Felsmalereien. Die heutige Kathedrale von Albarracín wurde im 16. Jahrhundert auf Grundlage eines früheren Kirchenbaus errichtet.
Eine geführte Besichtigung verbindet einen Rundgang durch Albarracín mit dem Zugang zur Kathedrale. Die geführte Besichtigung erläutert anhand der Alcazaba das mittelalterliche Verteidigungssystem von Albarracín. Der Torreón del Andador ist ein erhaltenes Zeugnis der historischen Epoche, zu der auch die Alcazaba und der Torre del Agua gehören.
Kultur
Das Museo Diocesano zeigt religiöse Kunst. Zu den gezeigten Werken gehören Gemälde, Skulpturen, Goldschmiedearbeiten, Musikinstrumente und Textilien aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Zum Museo Diocesano gehört ein Ensemble flämischer Wandteppiche. Die flämischen Wandteppiche stellen die Geschichte Gideons dar. Das Museo Diocesano befindet sich neben der Kathedrale in den ehemaligen Prunkräumen des Bischofspalasts. Im Museum stehen damit unterschiedliche Werkgruppen nebeneinander: Die religiöse Kunst reicht von Gemälden und Skulpturen über Goldschmiedearbeiten bis zu Musikinstrumenten und Textilien. Die flämischen Wandteppiche ergänzen dieses Spektrum mit der Geschichte Gideons.
Natur
Die geschützte Landschaft Pinares de Rodeno umfasst Albarracín. Die Pinares de Rodeno sind durch Sandstein- und Konglomeratformationen geprägt. Zu ihrer Prägung gehören außerdem ausgedehnte Bestände der See-Kiefer und levantinische Felskunst. Das Wegenetz der Pinares de Rodeno umfasst den PR-TE 117 von Albarracín zum Erholungsgebiet Área Recreativa del Navazo. In der Landschaft verbinden sich Sandstein- und Konglomeratformationen mit See-Kiefern und den dort vorhandenen Zeugnissen levantinischer Felskunst.
Wege
Der Paseo Fluvial del Río Guadalaviar ist ein Rundweg am Fuß von Albarracín. Sein Verlauf führt über Steinwege, Treppen, Hängebrücken und Stege. Der römische Aquädukt zwischen Albarracín und Cella leitete Wasser vom Fluss Guadalaviar weiter. Sieben Abschnitte des römischen Aquädukts mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern sind für den öffentlichen Zugang eingerichtet.
Geografische Einordnung
Das Abrigo del Prado del Navazo gehört zum UNESCO-Welterbe „Felskunst des Mittelmeerraums auf der Iberischen Halbinsel“. Das Abrigo del Prado del Navazo liegt vier Kilometer von Albarracín entfernt an der Straße in Richtung Bezas. Das Abrigo weist große weiße Tierfiguren und mehrere isolierte Stierdarstellungen auf. Später hinzugefügte Bogenschützen gehören ebenfalls zu den Darstellungen; die Felskunst wird auf das Neolithikum zwischen 7.000 und 5.000 v. Chr. datiert.
Weitere Orte
Weitere direkt verknüpfte Orte: La Cañada De Verich, Teruel, Villanueva Del Rebollar De La Sierra, Montoro De Mezquita, Cuevas Labradas, Jabaloyas, Gargallo sowie Noguera De Albarracín.
Ankunft
Die Anfahrt von Teruel erfolgt über die N-234 in Richtung Zaragoza und anschließend über die A-1512 nach Albarracín. Der Zugang mit Fahrzeugen in das Innere von Albarracín ist eingeschränkt. Bei der Ankunft in Albarracín sollen Auto, Motorrad oder Wohnmobil auf dem großen regulierten Parkplatz am Ortseingang abgestellt werden.
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