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Torrijo de la Cañada: Burg, Kirchen und Weinkeller

Unterkünfte in Torrijo de la Cañada

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Talraum und Burganlage

Torrijo de la Cañada erstreckt sich an beiden Hängen des vom Fluss Manubles durchquerten Tals. Am höchsten Punkt des Ortes befindet sich das Castillo de Torrijo de la Cañada. Die längliche, aus Stampflehm errichtete Anlage ist ungefähr 40 Meter lang. Die Höhe der Burg und der Flusslauf des Manubles geben Torrijo de la Cañada zwei unterschiedliche räumliche Bezugslinien.

Kirche, Rathaus und architektonische Vielfalt

Das Castillo de Torrijo de la Cañada ist als BIC-Kulturdenkmal der militärischen Kategorie geschützt. Die Iglesia de Nuestra Señora del Hortal ist eine spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Der zentrale rechteckige Turm der Iglesia de Nuestra Señora del Hortal dient als Zugang zum Kirchenraum.

Im baulichen Erbe von Torrijo de la Cañada sind Mudéjar-, gotische, Renaissance- und Barockelemente vertreten. Die Casa Consistorial wurde zwischen 1582 und 1599 im Renaissancestil mit Mudéjar-Elementen erbaut. Das Gebäude steht damit für eine konkrete Verbindung zweier der im Ort vertretenen Stilrichtungen.

Tor-Turm-Bauwerk und verschwundene Stadtmauer

Ein weiteres markantes Bauwerk ist das Tor-Turm-Bauwerk der Stadtmauer von Torrijo de la Cañada. Das Bauwerk besteht aus Stein und Stampflehm, besitzt einen Spitzbogen und wird von zwei Geschossen mit Renaissance-Ziegelarkaden bekrönt. Das Tor-Turm-Bauwerk gehörte zur verschwundenen Stadtmauer von Torrijo de la Cañada und kontrollierte den Zugang von der Brücke über den Fluss Manubles.

Cruz del Arenal an der Hauptstraße

Die Cruz del Arenal ist ein geschütztes BIC-Kulturdenkmal der religiösen Kategorie und als monumentales Kreuz klassifiziert. Sie steht auf einem Platz neben der Hauptstraße durch Torrijo de la Cañada, hinter dem Rathaus und der Pfarrkirche. Die Lage verbindet den religiösen Erinnerungsort mit zwei markanten Bezugspunkten des Ortsbereichs.

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Weinkeller und ethnologisches Erbe

Am Hang des Hügels Santa María befinden sich rund 400 in den Fels gegrabene Weinkeller. Das Ensemble der Höhlenweinkeller von Torrijo de la Cañada ist ein Beispiel für das ethnologische Erbe Aragoniens. Die Keller erweitern die historischen Ortsbezüge um eine besondere, in den Fels gearbeitete Form.

Birlas und Karwoche

Zu den kulturellen Besonderheiten zählt auch die Spieltradition der Birlas. Die Birlas von Torrijo de la Cañada gehören zu den derzeit in Aragón geltenden Varianten des Neunkegelspiels. Eine weitere Tradition ist die Karwoche von Torrijo de la Cañada, die 1997 als Fest von touristischem Interesse in Aragón anerkannt wurde.

Wanderwege und konkrete Ausgangspunkte

Der Wanderweg SL-Z-064 verbindet Torrijo de la Cañada mit der Ermita de Santa Bárbara und ist 3,7 Kilometer lang. Eine Route beginnt nach einer Holzbrücke am Pozo de la Losa am Rand des bebauten Ortsgebiets von Torrijo de la Cañada. Der erste Weg nennt eine Verbindung zur Ermita, während der zweite Routenbezug am Ortsrand beim Pozo de la Losa liegt.

Weitere Orte

Weitere Orte: Belchite, Lagata, Codo, Calatayud, Lécera, Luceni, Aranda De Moncayo, Casas de Esper

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.

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