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Lécera: Steppenlandschaft, Kultur und Wanderwege

Unterkünfte in Lécera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lécera in der Steppenlandschaft

Lécera liegt in den flachen Steppenlandschaften der Comarca Campo de Belchite. Für Reisende, die Spanien abseits großer Städte und Küstenorte betrachten möchten, bildet diese flache Steppe einen eigenständigen landschaftlichen Rahmen.

File:Ermita de Santo Domingo, Lécera, Zaragoza, España, 2017-01-04, DD 103-105 HDR.jpg File:Ermita de Santo Domingo, Lécera, Zaragoza, España, 2017-01-04, DD 103-105 HDR.jpg Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur, Greifvögel und Wege

Am Muladar in der Steppe von Lécera gibt es ein Observatorium, das für die Beobachtung zahlreicher Aasvögel eingerichtet ist. Fuente de Peñispera ist ein Rückzugsgebiet für Greifvögel in einer von Schluchten und Felsformationen geprägten Umgebung. Die Gipfel von Cucutas erreichen 989 m und sind die höchsten der gesamten Comarca. Die Landschaft zeigt sich hier über Beobachtungsort, Felsformationen und Gipfel in unterschiedlichen Facetten.

Kirchen und sakrale Baukunst

Die ursprüngliche Kirche Santa María Magdalena wurde im 16. Jahrhundert als einschiffige Mudéjar-Kirche mit polygonalem Chorhaupt errichtet. Eine barocke Erweiterung verwandelte die Seitenkapellen in Seitenschiffe und fügte an der Südwand einen Turm an. Die Kirche Santa María Magdalena in Lécera wurde als „Bien Catalogado del Patrimonio Cultural Aragonés“ eingestuft. Die Baugeschichte von Santa María Magdalena reicht von der ursprünglichen Mudéjar-Kirche bis zur barocken Erweiterung.

Santa Cenobia gilt als Schutzpatronin des Ortes. Die Kapelle Santa Cenobia ist seit 1686 nachweisbar. Die Ermita de Santo Domingo in Lécera gilt aufgrund ihrer Ausführung und ihres typologischen Werts als beispielhaftes barockes Eremitengebäude.

Museum und Jota in Lécera

Das ethnologische Museum von Lécera verfügt über Beiträge aus Privatbesitz, darunter auch von Einwohnern des Ortes. In Lécera findet jedes Jahr der Wettbewerb für gesungene Jota „Jesús Gracia“ statt. Das Museum und der Jota-Wettbewerb setzen unterschiedliche kulturelle Akzente innerhalb des Ortes.

Routen mit unterschiedlichen Profilen

Der ausgeschilderte kurze Rundwanderweg Lécera–Fuente Piñispera beginnt in Lécera und führt zu Fuente Piñispera. Die Rundroute Lécera–Fuente Piñispera ist 16 km lang und mittelschwer. Die Route Lécera–Santa Bárbara ist 4,5 km lang und als leicht eingestuft. Die Route Lécera–Rebollosa–Cucutas ist 10 km lang und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Die drei Wege bilden ein Spektrum aus kurzer, leichter Strecke und längeren mittelschweren Routen.

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Die Wallfahrt von Lécera zum Kloster Estercuel führt über 50 km raue Wegstrecke, dauert zwei Tage und findet alle fünf Jahre statt. Die Wallfahrt erweitert den räumlichen Maßstab der kürzeren Ortsrouten deutlich.

Garnacha und lokale Erzeugnisse

In Lécera begünstigen die trockenen, kargen Böden und das extreme Klima den Anbau von Garnacha. Die Reben liefern Rotweine mit intensivem Geschmack und kräftiger Farbe. Garnacha steht in Lécera für ein klar umrissenes Zusammenspiel von Boden, Klima und Rotweincharakter.

PROXECO: Produkte und geplante Veranstaltungen

Bei PROXECO können lokale Erzeuger ihre frischen, umweltbewusst angebauten Produkte präsentieren. Bei PROXECO sind Kochworkshops zu gesunder Ernährung, Vorträge zur ökologischen Landwirtschaft, Vorführungen nachhaltiger Anbautechniken und Livemusik vorgesehen. Der thematische Bogen reicht von Ernährung und Landwirtschaft bis zu nachhaltigen Techniken und Livemusik.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Cariñena, Puebla De Alfindén, Belchite, Saragossa, Pinseque, Villafranca De Ebro, San Juan De Mozarrifar, Saragossa

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.

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