Codo zwischen Geschichte und Vogelwelt
Unterkünfte in Codo
Codo zwischen Geschichte und Vogelwelt
Codo lässt sich über zwei besondere Seiten entdecken: über Zeugnisse seiner Geschichte und über die artenreiche Landschaft der Reserva Ornitológica de El Planerón. So entsteht ein Reiseziel für Sie, wenn Kultur, Naturbeobachtung und Bewegung an einem Ort zusammenfinden sollen, ohne dass Codo auf eine einzige Facette reduziert werden muss.
Zum historischen Bild gehört das Castillo de Codo. Die Burg hatte einen rechteckigen Grundriss und war an jeder Ecke durch einen Turm geschützt. Während der Schlacht von Belchite im Spanischen Bürgerkrieg wurde sie 1937 zerstört. Erhalten sind nur einige Mauerreste und weitere Fundamente. Gerade dieser Gegensatz zwischen früherer Anlage und erhaltenen Spuren macht das Castillo zu einem konkreten Bezugspunkt für die Ortsgeschichte.
Ein weiteres Bauwerk ist die Iglesia Parroquial de San Bernardo. Die barocke Kirche stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, besitzt einen rechteckigen Grundriss und ist in drei Schiffe gegliedert. Ihr Außenbereich wird von einem Turm im Mudéjar-Stil geprägt, während die Innenausstattung barock ist. Damit stehen an diesem Bauwerk unterschiedliche architektonische Merkmale unmittelbar nebeneinander.
Zur religiösen Geschichte von Codo gehört auch die Ermita de Ntra. Sra. de Montserrat. Sie wurde in den 1960er-Jahren über einer älteren Kapelle als Gedenkstätte für die im Spanischen Bürgerkrieg gefallenen Requetés des Tercio de Nuestra Señora de Montserrat errichtet. Die Ermita besitzt ein einziges Schiff und einen Altar mit Darstellungen der Virgen del Pilar und der Ntra. Für Ihren Besuch ist wichtig: Sie ist nur am Tag der Feier geöffnet.
Tradition zeigt sich außerdem im Dance of Codo. Dazu gehören der Pasacalles „Cuatro Galanes“ sowie die Tänze „La Malva“, „El Cerecero“, „Los Pajarillos“, „San Bernardo“ beziehungsweise „El Santo“ und „Los Tordos“. Codo feiert sein Hauptfest am 20. August zu Ehren von San Bernardo; dies wird mit seiner zisterziensischen Vergangenheit begründet.
Die natürliche Seite des Ortes führt zur Reserva Ornitológica de El Planerón. Codo ist das Dorf, das dieser Reserva am nächsten liegt. Das Gebiet ist als LIC und ZEPA ausgewiesen und in das Natura-2000-Netz aufgenommen. Es umfasst mehr als 700 Hektar eines artenreichen Ökosystems mit Pflanzenarten, die an salzhaltige Böden und Gipsböden gebunden sind. Diese besonderen Bodenverhältnisse geben der Landschaft ihren eigenen naturkundlichen Charakter.
Für aktive Tage gibt es eine Route zwischen Codo und der Reserva Ornitológica de El Planerón. Sie ist etwa 9 Kilometer lang, wobei sich die Angabe auf den Hinweg bezieht, und kann zu Fuß oder mit dem Mountainbike zurückgelegt werden. An der Reserva gibt es außerdem zwei ausgeschilderte, selbstgeführte Wege mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. In der Brutzeit lassen sich dort unter anderem die Ricotílerche beziehungsweise „Rocín“, die Terreras, die Collalba Rubia, die Ganga Ortega und der Alcaraván beobachten.
Wenn Sie nach einem Hotel in Codo suchen, können Sie diese unterschiedlichen Schwerpunkte in Ihre Planung einbeziehen: historische Bauwerke, religiöse Kunst, lokale Tradition, Vogelbeobachtung oder eine Strecke zu Fuß und mit dem Mountainbike. Die Entscheidung für eine Unterkunft bleibt damit eng an der Art von Aufenthalt orientiert, die Sie in Codo gestalten möchten.
Weitere Orte zur Reiseplanung
Wenn Sie Codo mit weiteren Reisezielen vergleichen möchten, finden Sie hier zusätzliche Orte: Alera, Fuendetodos, Calcena, Puebla De Alfindén, Embid De La Ribera, Lumpiaque, Valareña und Illueca.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.