Calvera: Kloster Obarra und historische Kirchen

Calvera zwischen Eichenwald und Klostergeschichte

Calvera liegt auf 1.207 Metern über dem Meeresspiegel am Ausgang der Croqueta, die auch Congosto de Obarra heißt. Der Ort liegt in einem Quejigo-Eichenwald, den die von Herrerías heraufführende Straße durchquert. Über eine Rechtsabzweigung von der Straße nach Bonansa ist Calvera erreichbar. Die Höhenlage, der Eichenwald und die beiden Straßenbezüge geben der Ortslage einen klaren landschaftlichen Rahmen.

Das Kloster Santa María de Obarra in Calvera ist als Denkmal ein Bien de Interés Cultural (BIC) geschützt. Zum Obarra-Komplex gehören die Ruinen eines spätgotischen Abtspalasts und eine erhaltene, dem heiligen San Pablo geweihte Kapelle. Damit stehen im Klosterbereich sowohl ein ruinöser spätgotischer Abtspalast als auch ein erhaltenes sakrales Bauwerk.

Die Santa-María-Kirche im Klosterkomplex von Obarra stammt vermutlich aus der Zeit zwischen dem späten 10. Jahrhundert und dem ersten Viertel des 11. Jahrhunderts. Die San-Andrés-Kirche ist eine lombardische Kirche mit einer romanischen Apsis aus dem 11. Jahrhundert. Eine Apsis bildet den meist halbrunden Abschluss eines Kirchenraums. Bei San Andrés verbindet sich diese Bauform mit der romanischen Einordnung, während die Entstehungszeit der Santa-María-Kirche ausdrücklich nur vermutet wird.

Zur historischen Sakralarchitektur gehören außerdem Santa María de la Cuadra und San Valero. Santa María de la Cuadra ist eine lombardische Kirche mit einer halbkreisförmigen Apsis. Die Einsiedelei San Valero südlich von Calvera stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die Pfarrkirche von Calvera wurde 1195 von Bernardo de Espés dem Kloster Obarra überlassen. So reicht das bauliche Spektrum von Kirchen und Einsiedelei bis zum Klosterkomplex mit Kapelle und Abtspalastruinen.

Ein markierter Wanderweg verbindet Calvera mit dem Kloster am Ufer des Isábena. Der Weg führt damit zu einem konkret benannten Ziel im Obarra-Komplex und verknüpft den Ort mit dem Flussufer des Isábena. Für Ihre Tagesplanung lässt sich dieser Wegbezug als eigenständige Verbindung zwischen Landschaft und Baukultur berücksichtigen, ohne weitere Streckenangaben vorauszusetzen.

In Calvera prägt die Viehzucht den Alltag; dies zeigt sich in den Heuböden und alten Bordas. Die Landwirtschaft erscheint dadurch in konkreten baulichen Spuren und nicht nur als allgemeines Thema des Ortes. Heuböden und Bordas gehören damit zu den Elementen, die das Alltagsbild Calveras neben den Kirchen und dem Obarra-Komplex bestimmen.

Das in Calvera gelegene Casa Puixico ist ein Landhaus für höchstens vier Personen und bietet personalisierte englische Immersionserlebnisse für Familien, Erwachsene und Berufstätige. Der Unterkunftsbezug umfasst damit eine klar begrenzte Personenzahl und ein englisch ausgerichtetes Erlebnisangebot für die genannten Gruppen. Er steht als eigener Aspekt neben der Geschichte, dem Wanderweg und der viehwirtschaftlichen Prägung Calveras.

Weitere Ziele für Ihre Spanienplanung: La Puebla De Castro, Martillué, Montanuy, Salillas, Lasaosa, Arguisal, Biniés und Ibieca.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

Unterkünfte in Calvera vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter