Biniés in Aragón: Burgen, Wallfahrt und Landschaft

File:Biniés. Parroquia.jpg File:Biniés. Parroquia.jpg Foto: Lozano Manzanedo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Schluchten rund um Biniés

Biniés liegt in hügeligem Gelände mit Resten von Steineichenwald. In Richtung Canal de Berdún erstrecken sich weite Getreidefelder sowie Mandel- und Obstbäume. In der näheren Umgebung von Biniés liegt die Foz de Biniés. Sie ist ein geologischer Interessenspunkt Aragoniens und Teil der geschützten Landschaft Fozes de Fago y Biniés. So treffen rund um den Ort bewaldete Restflächen, landwirtschaftlich geprägte Weiten und eine markante Schluchtenlandschaft aufeinander.

Castillo de Biniés und Castillo de los Urriés

Nördlich der Siedlung steht das Castillo de Biniés am Rand der Schlucht, durch die der Fluss Veral verläuft. Der rechteckige Bau besitzt einen nicht überdachten Innenhof, der im Alto Aragón selten ist; um diesen Hof herum lagen die Räume. In Biniés steht auch das Castillo de los Urriés. Es gehört gemäß der zweiten Zusatzbestimmung des Gesetzes 3/1999 vom 10. März über das aragonesische Kulturerbe zu den als Bienes de Interés Cultural eingestuften Burgen. Das Castillo de los Urriés ist ein rechteckiges Gebäude mit einer Grundfläche von 22 mal 17 Metern und drei oder vier Geschossen. Es besitzt vier Türme an den Ecken sowie einen Waffenhof. Beide Bauwerke machen unterschiedliche Formen historischer Architektur im Ort sichtbar, ohne dass ihre Merkmale miteinander vermischt werden müssen.

Kirche, Ermita und wiederaufgenommene Wallfahrt

Die Pfarrkirche San Salvador, früher San Sebastián, wurde 1755 durch den Baumeister José Bueno erweitert. Südlich von Biniés liegt die Ermita de Nuestra Señora del Pueyo etwa einen Kilometer entfernt auf einem Hügel. Von Biniés aus ist sie mit dem Fahrzeug über eine Piste erreichbar. Die Ermita besitzt ein hohes einschiffiges Langhaus mit besonders kräftigen Strebepfeilern, zwischen denen sich Kapellen befinden. Ihre Lage und ihre Bauform verbinden eine deutlich erkennbare Außenansicht mit einer ungewöhnlichen inneren Gliederung.

Die Einwohner rekonstruierten die Ermita de Nuestra Señora del Pueyo ab 1990 und ließen die Wallfahrten wiederaufleben. Die wiederaufgenommene Wallfahrt findet derzeit am ersten Sonntag im August statt. Damit besitzt die Ermita neben ihrer baulichen Gestalt auch einen konkreten Platz im örtlichen Jahreslauf. Für die zeitliche Planung eines Besuchs ist dieser Termin der zentrale Bezugspunkt rund um die Wallfahrt.

Häuserdetails von Biniés

An Türen, Türgewänden, Kaminen und Dachvorsprüngen zeigt sich die kleinteilige Gestaltung von Biniés. Diese Elemente prägen das Straßenbild neben den größeren Burgen und Sakralbauten und machen die historische Formensprache auch an den Häusern sichtbar.

Anreise nach Biniés

Für die Anreise ist Biniés von der N-240 aus über die Straße HU-202 erreichbar. Von dort liegen die baulichen und landschaftlichen Bezugspunkte des Ortes in unterschiedlichen Richtungen: das Castillo de Biniés nördlich der Siedlung, die Ermita de Nuestra Señora del Pueyo südlich davon und die Foz de Biniés in der näheren Umgebung.

Weitere Reiseziele in Aragón: Almunia De San Juan, Viacamp Y Litera, Sin, Torla, Agüero, Castigaleu, Caneto und Castilsabás.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

Unterkünfte in Biniés vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter