Lucena del Puerto: Klosterkultur, Wege und Feste am Río Tinto

Lucena del Puerto liegt am linken Ufer des Río Tinto; Westwinde und Brisen vom nahe gelegenen Meer gehören zur Lage des Ortes. Religiöse Feste, Kloster- und Kapellenarchitektur sowie Wege in die Landschaft stehen hier neben dem Naturraum am Río Tinto.

Kloster, Kapellen und Feste

Das ehemalige Monasterio de Nuestra Señora de la Luz gehört als Monument zum andalusischen Kulturerbe. Ende des 15. Jahrhunderts gründete der Orden der Hieronymiten dort ein ländliches Kloster-Gut, das religiöse, wohnbezogene und landwirtschaftlich-viehwirtschaftliche Gebäude vereint. Die Kirche und das Refektorium sind spätgotisch, einige Kreuzgänge im Mudéjar-Stil gestaltet. Spätere Bauteile zeigen Renaissance- und Barockeinflüsse.

Zu den Cruces de Mayo in Lucena del Puerto gehören vier Kreuze: Calle Castillo, Calle Arriba, Calle Malva und Calle Abajo. Am Tag der Prozession kehrt die Santa Cruz de Arriba als einzige der vier Kreuze in ihre Kapelle zurück; diese Tradition besteht seit mehr als 80 Jahren. El Romerito findet im Juni statt, ist der Virgen del Rocío gewidmet und bezieht den gesamten Ort ein. Während El Romerito zieht die Wallfahrtsprozession zu Fuß oder mit Wagen neben dem Simpecado zum Naturgebiet Pino de la Cruz. Die Patronatsfeierlichkeiten der Virgen de la Luz dauern mehrere Tage und umfassen am 15. August eine Prozession der Virgen.

Wege zwischen Ortskern und Landschaft

Der SL-A 358 Camino de los Cristos ist ein 2.645 Meter langer, linearer Erholungsweg in Lucena del Puerto. Der SL-A 359 Camino de las Cabezadas ist ein 2.301 Meter langer, linearer Weg mit einer Weggabelung: Von dort gelangen Sie nach Lucena del Puerto zurück oder weiter nach Bonares. Der SL-A 360 Camino de Río Tinto beginnt in Lucena del Puerto und führt auf einem befestigten Erdweg bergab in Richtung Río Tinto. Der Weg ist 1.954 Meter lang und endet mit Ausblicken auf den Río Tinto.

Die Ruta de los Pinos de la Cruz ist ein drei Kilometer langer, wenig anspruchsvoller Weg, der das Ortszentrum von Lucena del Puerto mit dem Erholungsgebiet Pino de la Cruz verbindet. Dort gibt es Picknicktische und -bänke, Grillstellen, einen Kinderspielbereich und Brunnen. Die Capilla de la Santa Cruz de la Calle Malva beherbergt ein 1956 von den sevillanischen Werkstätten von Manuel Seco Velasco geschaffenes Kreuz. Die Capilla de la Santa Cruz de Arriba besitzt eine regionalistische Fassade mit blau-weißen sevillanischen Fliesen, die Passionsmotive und insbesondere die Stationen des Kreuzwegs zeigen. Die Capilla de la Santa Cruz de la Calle Malva wurde 1992 von dem Architekten Francisco J. Ramón Girón im regionalistischen Stil errichtet.

Pinien, Buschland und Doñana

Der Camino de los Cristos führt durch eine kleine, ökologisch wertvolle Senke mit Pinien, Steineichen, Myrten und Palmettopalmen. Die Vereda del Camino del Loro führt durch Kiefern- und Buschland, das zum Parque Natural de Doñana gehört.

Weitere Reiseziele: Jabugo, San Silvestre De Guzmán, Moguer, Cala, Cartaya, Bollullos Par Del Condado, Calañas, El Granado

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huelva.

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