Lobras: Maurischer Ortsgrundriss, Wege und Feste
Lobras bewahrt seinen maurischen Ortsgrundriss: Die Häuser gruppieren sich um die Kirche und den Platz, während enge, von weißen Häusern gesäumte Straßen mit Blumen und Blumentöpfen das Ortsbild prägen. Zwischen Kulturerbe, Museen, terrassierten Anbauflächen und Wegen durch die Landschaft liegen hier sehr unterschiedliche Facetten nah beieinander.
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Kultur und Ortsbild
Die Acequia de Tímar-Lobras ist wegen ihrer historischen, ethnologischen und natürlichen Werte als Bien de Interés Cultural geschützt. Die BIC-Erklärung umfasst außerdem die Minas Rodríguez-Acosta in Lobras als ausgewiesenen montanindustriellen Kulturerbebereich.
Die Iglesia Parroquial de San Agustín ist als Patrimonio Inmueble de Andalucía eingetragen. Ihr Turm ist das älteste Element der heutigen Kirche und schließt an die kleine Hauptkapelle an. Das Gotteshaus liegt am Ortseingang von Lobras, der Zugang ist frei.
Musik und Bergbau
Das Centro de interpretación de la Música Lombarda bietet anhand von Musikinstrumenten eine Reise durch die Klänge der Welt und zeigt Instrumente aus der Sammlung „El viaje de Lúa“. Im Museo del Malacate in Tímar geht es um den Quecksilberbergbau der Region – von der Gewinnung des Zinnobers bis zum Betrieb der Fabriken. Hinzu kommen ethnologische Traditionen wie Weberei, Seidenraupenzucht und traditionelle Gesänge sowie landwirtschaftliche Geräte. Für Besuche des Museo del Malacate in Tímar ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.
Landschaft und Wege
Peñón Hundío verbindet sehr alte, möglicherweise bis ins Mittelalter reichende Keramik- beziehungsweise Besiedlungsspuren mit einer Landschaft aus terrassierten Anbauflächen. Piedra Amarilla wird mit Steinböcken, Greifvögeln und Kletterern in Verbindung gebracht.
Der Camino Viejo zwischen Juviles und Tímar ist etwa 3,5 Kilometer lang und über weite Strecken gepflastert. Der GR-7 E4 erreicht Lobras von Cádiar aus und führt anschließend durch Mandel- und Oliventerrassen weiter nach Tímar; von Lobras aus ist Tímar in etwa 40 Minuten zu erreichen. Auf dem GR-142 Senda de La Alpujarra können Sie in östlicher Richtung nach Cádiar oder in westlicher Richtung nach Nieles gehen.
Der Weg Acequia de los Castaños ist etwa 2,4 Kilometer lang und dauert ungefähr 40 Minuten. Der Rundweg Acequia de los Castaños ist linear angelegt und als leicht eingestuft.
Feste und Geschmack
Beim Fest San Marcos am 25. April gibt es ein gemeinsames Essen auf dem Land mit Salchichón aus der Hausschlachtung, Hornazo, mit getrockneten Tomaten gewürzten Oliven und Wein aus der eigenen Ernte.
Die Fiestas de San Agustín in Lobras am 28. und 29. August umfassen das Entierro de la Zorra beziehungsweise den Baile de la Era mit traditionellen Spielen und Wettbewerben, begleitet von einer Musikkapelle.
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