Chauchina: Torre de Roma, Vega Baja und religiöse Orte

File:Iglesia del Sagrado Corazón de Jesús, en Romilla (municipio de Chauchina, Granada, España).jpg File:Iglesia del Sagrado Corazón de Jesús, en Romilla (municipio de Chauchina, Granada, España).jpg Foto: Lopezsuarez via Source, CC BY-SA 4.0

Chauchina verbindet die Pappelhaine am Río Genil mit Baugeschichte, religiöser Tradition, Musik und Wegen durch die Vega Baja. Die Torre de Roma, die Ermita de la Virgen del Espino und die Iglesia de Nuestro Señor de la Humildad geben dem Ort unterschiedliche kulturelle Bezugspunkte.

Die Torre de Roma und ihre maurische Vergangenheit

Die Torre de Roma ist als Bien de Interés Cultural eingestuft und wurde im 13. oder 14. Jahrhundert errichtet. Der etwa 14 Meter hohe Nasridenturm besitzt drei Geschosse mit Tonnengewölben, eine Terrasse und eine Zisterne. Außerdem stand die Torre de Roma in Sichtverbindung zur Alhambra und zum Castillo de Moclín.

Auf der Ruta de la Vega a la Torre de Roma

Die Ruta de la Vega a la Torre de Roma beginnt neben der Ermita de la Virgen del Espino, die auch Virgen del Pincho heißt. Von dort führt sie weiter zur Iglesia de Nuestro Señor de la Humildad, durch die Vega Baja zwischen Anbauflächen und Bewässerungskanälen. Dabei verläuft die Route parallel zum Río Genil und macht die von seinen Pappelhainen geprägte Umgebung zum festen Bestandteil des Weges.

Kirchen und religiöse Traditionen

Die heutige Iglesia de Nuestro Señor de la Humildad stammt aus dem Jahr 1982 und ist dem Santo Cristo de la Humildad geweiht. Sie besitzt ein Mittelschiff und zwei Seitenschiffe, die durch Rundbögen mit dem Mittelschiff verbunden sind. Die Ermita de la Virgen del Espino genießt seit einem Jahrhundert die Verehrung der Einwohner von Chauchina. Ihr Bildnis wird dort von Kapuziner-Klarissen verwahrt; die erste Kapelle wurde 1918 eingeweiht. Nach lokaler Überlieferung soll 1906 am Ort der Ermita einer Einheimischen die Jungfrau Maria erschienen sein.

Musik, Prozession und ein regionales Festgericht

Das Certamen de Bandas de Música de Andalucía begann 1989 und wird seitdem ohne Unterbrechung unter Leitung und Führung des Ayuntamiento de Chauchina veranstaltet. Es fördert die Verbreitung und Wertschätzung der andalusischen Musik und ihrer Komponisten. Bei der Semana Santa 2026 wurde in Chauchina eine traditionelle Karfreitagsprozession gefeiert. Bei einem traditionellen Fest in Chauchina wird Hornazo gegessen.

Radveranstaltung, Flipperkultur und Anreise

Die Saucina Bike Race ist eine nicht wettkampforientierte Mountainbike-Veranstaltung und führt durch die Gemeindegebiete von Chauchina, Fuente Vaqueros, Láchar, Chimeneas und Santa Fe. Die Asociación Museo Pinballica wartet, restauriert und bewahrt Flipperautomaten; in Chauchina war sie zugleich Museum und Raum für Freizeitspiele und öffnete der Öffentlichkeit zum Spielen an diesen Automaten. La Peana ist ein Überrest einer der Säulen des Palacio de Carlos V. Für die Anreise nach Chauchina ist die A-92 mit der Ausfahrt 227 in Richtung Chauchina und Fuente Vaqueros maßgeblich.

Weitere Reiseziele für Ihre Spanienplanung: La Ermita, Velilla-Taramay, Benalúa De Las Villas, Huétor Vega, Dílar, Jerez Del Marquesado, Trevélez und Capileira.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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