Pulpí: Geode, Küste und Naturerbe
Unterkünfte in Pulpí
Pulpí verbindet ein außergewöhnliches Naturerbe mit mediterranen Küstenlandschaften und historischen Kulturorten. Die Geoda de Pulpí liegt im Gemeindegebiet, wurde 1999 entdeckt und ist mit großen Gipskristallen bedeckt. Wegen ihrer Transparenz und ihres Erhaltungszustands gilt sie als weltweit einzigartiges Naturerbe. Mit etwa acht Metern Länge und zwei Metern Höhe ist sie zudem die weltweit größte besuchbare Geode.
File:Geode of Pulpí interior.png
Foto: A. Canals; A.E.S. Van Driessche; F. Palero; J.M. García-Ruiz via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Weitere Ziele: San Juan De Los Terreros, Almería, El Parador De Las Hortichuelas, Los Cerricos, El Hijate, La Envía, Purchena und Antas.
Natur
Zum Naturdenkmal Isla de Terreros e Isla Negra gehören zwei kleine vulkanische Inseln nahe der Küste von Almería. Isla de Terreros beherbergt eine der bedeutendsten Brutstätten für Meeresvögel in der Provinz Almería. Meer, Inseln und Vogelwelt prägen damit einen Landschaftsraum, der über einzelne Küstenblicke hinausgeht.
Die ZEC Sierras de Almagrera, de los Pinos y el Aguilón erstreckt sich teilweise über Pulpí und umfasst steile Küstenklippen, kleine Strände und Buchten. Zugleich dient sie als Rückzugsgebiet für eine der letzten gut erhaltenen Populationen der Maurischen Landschildkröte auf der Iberischen Halbinsel. Auch die geschützte Meeresumgebung Fondos Marinos del Levante Almeriense gehört zum Naturerlebnis: Die Route Mirador del Apartadero–Playa Cocedores führt durch dieses Gebiet mit seinen Inselchen und seiner Unterwasserbiodiversität.
Wandern und Küste
Der Wanderweg Pulpí–San Juan de los Terreros beginnt in Pulpí und verläuft entlang der Mittelmeerküste. Unterwegs prägen Strände, steile Klippen und malerische Meereslandschaften den Weg. Hinzu kommen unterschiedliche Strandformen: Ein Strand in Pulpí ist 150 Meter lang, besitzt kristallklares Wasser und bildet ein natürliches Becken. Ein erschlossener Strand misst 250 Meter und weist goldenen Sand sowie seichtes, ruhiges Wasser auf. Ein fossiler Strand ist von geomorphologischem und paläontologischem Interesse; an seinem Ufer wechseln sich Kies, grober Sand und Fels ab, während der Wellengang meist mäßig ist.
Kultur
Die Iglesia de San Miguel ist in den Allgemeinen Katalog des andalusischen historischen Kulturerbes eingetragen. Sie wurde 1801 während der Regierungszeit von Karl IV. errichtet und besitzt einen rechteckigen Grundriss mit einschiffigem Langhaus.
Das Centro del Hábitat Rural de Pulpí vermittelt lokale Identität und das kollektive Gedächtnis durch Objekte, zweisprachige Bildtafeln auf Spanisch und Englisch sowie audiovisuelle Medien. Gezeigt und vermittelt wird materielles und immaterielles Kulturerbe, das mit traditioneller Landwirtschaft und Viehzucht verbunden ist. Das Zentrum kann von Gruppen nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden.
Die Dauerausstellung „Sala de Luminiscencia“ zeigt 1.000 Proben fluoreszierender Mineralien und wird im Rahmen einer Führung mit Erläuterungen besucht. Die Dauerausstellung „Pintor Pedro Antonio“ präsentiert Gemälde des aus Pulpí stammenden Künstlers Pedro Antonio Martínez. Für darstellende Künste gibt es mit dem Espacio Escénico Pulpí einen Veranstaltungsort, der für verschiedene Formen dieser Künste genutzt wird und öffentliche Veranstaltungen beherbergt.
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