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Antas: Archäologie zwischen Bronzezeit und Naturwegen

Unterkünfte in Antas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Argárische Kultur in Antas

Antas verbindet archäologische Zeugnisse der Bronze- und Kupferzeit mit einem Vulkan, historischen Bauwerken und Naturwegen. Lugarico Viejo ist ein als Bien de Interés Cultural geschütztes, befestigtes Siedlungsareal der Bronzezeit mit Hütten und Bestattungen. El Garcel ist eine Siedlung aus der frühen Kupferzeit mit Hütten, runden Feuerstellen, Silos und Schlacke aus der Kupferverhüttung; außerdem wurden dort die ältesten Olivensteine der Iberischen Halbinsel gefunden.

Ein guter Ausgangspunkt für die argarische Geschichte ist das Centro de Interpretación de la Cultura Argárica (CICA). Eine museale Sammlung, erläuternde Tafeln und Rekonstruktionen vermitteln den Alltag der argarischen Gemeinschaften der Bronzezeit sowie ihre fortgeschrittene Metallurgie, charakteristische Keramik, komplexe soziale Organisation und besonderen Bestattungspraktiken. Das CICA befindet sich in der Calle Arrieros 2 in Antas. Als Parkplatz wird die wenige Meter entfernte Straße Paseo del Huerto empfohlen. Das Zentrum kann selbstständig oder im Rahmen einer vorab reservierten Führung besichtigt werden. Zu den Besuchspaketen können eine Führung, ein Archäologie-Workshop und ein Workshop zum Mahlen von Getreide gehören.

Archäologische Zonen und Cabezo María

El Argar und La Gerundia sind im Gemeindegebiet von Antas als Bien de Interés Cultural in der Kategorie archäologische Zone ausgewiesen. Die archäologische Zone liegt am linken Ufer des Río Antas auf zwei unregelmäßig geformten Plateaus. Dazwischen befindet sich ein terrassierter, landwirtschaftlich genutzter Bereich. Auch Cabezo María ist im Gemeindegebiet von Antas (Almería) als archäologische Zone geschützt und umfasst Überreste von der Bronzezeit bis zur hispanomuslimischen Epoche.

Cabezo María ist zugleich ein alter Vulkan und der einzige Vulkan im Levante almeriense. An seinem Hang befindet sich eine archäologische Fundstätte, auf dem Gipfel der archäologischen Zone steht die Ermita de la Virgen de la Cabeza. Geführte Besichtigungen des Cabezo María führen zu den archäologischen Überresten und behandeln außerdem die Vulkanologie des einzigen Vulkans im Levante almeriense sowie das mit dem Hügel verbundene immaterielle Kulturerbe.

Rekonstruktionen und Wege durch die Landschaft

Das Poblado Argárico de Antas rekonstruiert Wohnhäuser und Aspekte des Alltags der Gemeinschaften der Bronzezeit vor mehr als 4.000 Jahren. Dazu gehören Bestattungen und Werkstätten zum Mahlen von Getreide. Der Besuch des Poblado Argárico erfolgt mit vorheriger Reservierung und Führung und kann Teil einer gemeinsamen Führung mit dem CICA sein.

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Zwei Naturwege ergänzen die archäologischen Themen. Die fast 5,5 km lange Naturroute zwischen Cabezo María und La Huerta führt durch Las Cañadas und El Pilarico nahe dem Río Antas. Die Naturroute zwischen Los Mosquitos und Los Raimundos ist 2,8 km lang und wird in weniger als einer halben Stunde zurückgelegt. Damit stehen unterschiedlich lange Routen zur Verfügung, die jeweils konkrete Landschaftsorte im Umfeld von Antas miteinander verbinden.

Weitere Zeugnisse des Ortes

Das Acueducto real, auch „Complejo Hidráulico de El Real“ genannt, wurde um 1915 errichtet und versorgte private Gärten sowie den örtlichen Wohnbereich mit Wasser. Die Pfarrkirche von Antas, die auch Iglesia de Santa Maria de la Cabeza heißt, wurde 1505 errichtet und zeichnet sich außen durch ihren Turm aus. Zur örtlichen Tradition gehört La Vieja: Das Fest wird an dem Tag gefeiert, an dem die Fastenzeit geteilt wird; dabei wird eine mit Süßigkeiten gefüllte Papierfigur mit Steinen zerbrochen.

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Weitere Ziele im Reisezusammenhang

Weitere Orte zur Orientierung: Fernán Pérez, Alhama De Almería, Fondón, La Cañada, Taberno, Los Gallardos, El Contador und Laroya.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.

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