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Montesa: Schlossgeschichte, Altstadt und Natur entdecken

Unterkünfte in Montesa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montesa verbindet markante Sakral- und Burggeschichte mit einer Landschaft, die bis in Schluchten, Hochebenen und das Tal reicht. Das Schloss von Montesa kann samstags, sonntags und an Feiertagen besichtigt werden und bietet Führungen an. Für einen Besuch lässt sich damit ein fester kultureller Schwerpunkt setzen, während die Altstadt und die Naturgebiete weitere eigenständige Facetten des Ortes zeigen.

File:Montesa, 46692, Valencia, Spain - panoramio.jpg File:Montesa, 46692, Valencia, Spain - panoramio.jpg Foto: Alex Navarro via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Schloss, Museum und kirchliche Spuren

Das Museu Parroquial de Montesa ist seit mehr als 30 Jahren als permanente museografische Sammlung von der Generalitat Valenciana anerkannt. Im Erdgeschoss zeigt das Museum überwiegend architektonische Elemente aus der Burg. Besichtigungen des Museu Parroquial de Montesa müssen über das Fremdenverkehrsamt von Montesa vereinbart werden. So stehen Schloss und Museum für zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte des Ortes: Das Schloss bietet Führungen an, während das Museum architektonische Elemente aus der Burg bewahrt und präsentiert.

Weitere Zeugnisse liegen in der kirchlichen Kunst und Baugeschichte. Ein dem heiligen Sebastian gewidmetes Altarretabel wurde 1559 von Gaspar Requena geschaffen und stammt aus der Einsiedelei San Sebastián. Eine 1744 von Martín Usarralde gefertigte Orgel wurde 2001 restauriert. Am 19. Februar 1693 wurde der Grundstein für den neuen Kirchenbau gelegt; die Bauarbeiten wurden 1702 abgeschlossen. Das Schlosskloster macht Montesa zum Hauptort und geistlichen Zentrum eines Ordens.

La Mola über dem Tal

Nahe der Burg liegt La Mola, eine felsige Hochebene, von der aus sich das gesamte Tal von Montesa überblicken lässt. Teile von La Mola werden zum Klettern genutzt. Der Ort verbindet hier einen klar beschriebenen Landschaftspunkt mit einem eigenständigen Aktivitätsbezug: Die Felsformation prägt den Blick über das Tal, während einzelne Bereiche zum Klettern dienen. Damit erhält die Umgebung der Burg neben ihren historischen Themen auch eine markante natürliche Perspektive.

Barranc de la Fosch: Schluchten und geschützte Natur

Das Paraje Natural Municipal Barranc de la Fosch ist ein geschütztes Naturgebiet in Montesa mit Schluchten, mediterraner Vegetation und dem Fluss Cànyoles. Im Gebiet gibt es ausgeschilderte Wege. Der Barranc de la Fosch bietet außerdem Lebensraum für Greifvögel, Fledermäuse, Reptilien, Sumpfschildkröten und den Amphibien Gallipato. Wer Montesa nicht nur über Bauwerke und religiöse Kunst kennenlernen möchte, findet hier einen deutlich landschaftlich geprägten Teil des Ortes mit einer vielfältigen Tierwelt.

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Altstadt und Hoguera de Sant Sebastià

Ein Spaziergang durch die Straßen der Altstadt von Montesa kann an der Plaza de la Vila beginnen. Ergänzt wird das Ortsbild durch eine feste Tradition: In Montesa wird seitdem jedes Jahr am Samstag, der dem 20. Januar am nächsten liegt, die traditionelle Hoguera de Sant Sebastià entzündet. So stehen im Jahreslauf neben den Besichtigungstagen des Schlosses auch ein konkreter Festtermin und die Straßen der Altstadt als unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit Montesa.

Weitere Reiseziele können Sie hier entdecken: Gestalgar, Torres Torres, Alpuente, Los Cojos, La Barraca d'Aigües Vives, Olocau, La Cuevarruz und Torrent.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valencia.

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