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Olocau: Iberische Geschichte, historische Bauwerke und Wege

Unterkünfte in Olocau

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Olocau: Iberische Geschichte, historische Bauwerke und Wege

Olocau lässt sich über iberische Geschichte, erhaltene Bauwerke und mehrere Wege entdecken. Puntal dels Llops ist ein iberischer Stützpunkt zur Verteidigung und Überwachung des edetanischen Gebiets, der zwischen dem 5. und 2. Jahrhundert v. Chr. bewohnt war. Zu seinen Überresten gehören eine Mauer, ein Wachturm und Räume, die sich zu einer zentralen Straße hin öffnen. Der monumentale Komplex Casa de la Senyoria und Torre de Pardines wurde 2001 als Kulturgut von besonderem Interesse eingestuft.

Puntal dels Llops und Casa de la Senyoria

Der Zugang zu Puntal dels Llops ist kostenlos und ganzjährig geöffnet. Gruppen müssen beim Rathaus von Olocau eine Genehmigung beantragen. Kostenlose Führungen am Puntal dels Llops werden nach vorheriger Vereinbarung ganzjährig von Mittwoch bis Sonntag angeboten. Die Casa de la Senyoria wurde für Besichtigungen restauriert und beherbergt die Tourist Info sowie die museografische Sammlung von Puntal dels Llops.

Rundwege mit unterschiedlichen Profilen

Die Ruta Geológica de Olocau ist eine 8 km lange Rundroute mit 170 Metern Höhenunterschied und hohem Schwierigkeitsgrad; zusätzlich gibt es eine kürzere Variante. Die Ruta de les Macollades ist eine 5,60 km lange Rundroute mit 40 Metern Höhenunterschied. Die Ruta accesible a la Fuente de la Salud ist ein 300 Meter langer, barrierefreier Weg mit sehr geringem Höhenunterschied. Unterschiedliche Streckenlängen und Höhenunterschiede helfen bei der Etappenplanung.

Landschaft und Ortsbild

Die Ruta de les Macollades führt durch vier Ansammlungen jahrhundertealter Johannisbrotbäume in Olocau. Die Ruta Pedralvilla führt durch landwirtschaftlich genutzte Flächen mit Oliven- und Johannisbrotbäumen, darunter auch einige jahrhundertealte Exemplare. Bei Rundgängen durch den Ortskern von Olocau lassen sich traditionelle valencianische Häuser mit Retabelkeramik, Portalen, Unterbalkonen, Holztoren, schmiedeeisernen Balkonen sowie aus behauenem Stein gefertigten Stürzen, Sockeln und Rammschutzsteinen entdecken.

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Wasserbau, Burgruine und iberische Tradition

Am Castell del Real de Vilaragut sind die Basis des Turms, Zisternen und Teile der gut erhaltenen Mauern sichtbar. Die Balsa de l’Amara ist ein ehemaliges Waschhaus von Olocau und dient heute als Bewässerungsbecken für das landwirtschaftlich genutzte Gebiet. Die Noria dels Simeons ist ein von Maultieren angetriebenes Wasserrad, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur Bewässerung der nahe gelegenen Felder diente.

Der Ramal de Olocau des Camino del Cid ist in die Route der Eroberung von Valencia einbezogen. Die Iberfesta Olocau wird seit 2013 als Kulturveranstaltung mit iberischem Thema durchgeführt und erklärt in verschiedenen theatralischen Szenen die letzten Momente von Puntal dels Llops.

Weitere Orte

Weitere Orte: Daimús, Requena, Palma de Gandía, Paterna, Alpuente, Benissoda, Titaguas, València.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valencia.

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