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Villahermosa del Río: Schluchten, Kirchen und Bergwege

Unterkünfte in Villahermosa Del Río

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchen und historische Spuren

Die Kirche Nuestra Señora de la Natividad ist als lokal geschütztes Denkmal eingestuft; ihr Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes umfasst ein Mittelschiff, zwei Seitenschiffe, ein Querhaus und ein Presbyterium mit oktogonalem Abschluss. In der Pfarrkirche befinden sich gotische Altarbilder, die dem Maestro de Villahermosa zugeschrieben werden. Der erhaltene Turm El Tamborete ist arabischen Ursprungs und gehörte zu Befestigungsanlagen aus der frühen Reconquista. Die Ermita San Antonio Abad ist eine Kirche aus dieser Zeit und als lokal geschütztes Denkmal ausgewiesen. Ihre Wandmalereien zeigen San Cristóbal und San Sebastián und gelten als seltene erhaltene Beispiele dieser Art von Wandmalerei in der Region. Die restaurierte Römisch-Gotische Brücke ermöglicht den Zugang zum Beginn der Route Barranco de la Hoz.

Schluchten, Wasser und Waldwege

Die Rundwanderung Barranco de la Hoz führt durch die Hoz des Río Carbo und beginnt am Erholungsbereich an der Mündung des Río Carbo in den Río Villahermosa. Die Route passiert Felswände, die Vögeln als Nistplätze und Iberiensteinböcken als Zuflucht dienen. Der Río Carbo liegt am Fuß des Penyagolosa im Gemeindegebiet von Villahermosa del Río. Die Route Cascada Río Carbo beginnt an der Plaza de la Iglesia bei der Touristeninformation, führt durch den Ort bis zum Fluss und passiert eine alte Mühle, mehrere Wasserfälle sowie Tümpel wie den Pozo Negro. Pino Cacho–San Bartolomé startet am Ende der Calle Hospital und erreicht nach etwa 3,6 Kilometern den Pino Cacho.

Der Barranco Magro beginnt an der CV-175 und führt über einen direkten Abstieg in die Schlucht. Seine durch die Erosion triassischer Berge geprägte Geologie besteht überwiegend aus Kalkstein. Die Route Cascada la Tosca beginnt am Fuß der Ermita San Antonio und führt zum Paraje de la Tosca. Dort liegt La Tosca, eine natürliche Höhle mit Wasserstelle, Stalaktiten und Stalagmiten. Zum Schutz der Vegetation und der Formationen bleibt sie geschlossen; der Bereich wird als geschützter Naturraum bezeichnet.

Höhen, Schutzgebiete und Klettersteige

Die Route Monte Altís erreicht den Gipfel des Altís auf 1.300 Metern Höhe und bietet von natürlichen Aussichtspunkten den Blick auf den Penyagolosa. Häufig können dort Gänsegeier, Steinadler, Iberiensteinböcke und Wildschweine beobachtet werden. Die Route Pino Cacho–San Bartolomé führt durch Kiefern- und Steineichenwälder; entlang der Strecke werden häufig Gänsegeier gesichtet. Der Naturpark Penyagolosa erstreckt sich auch über das Gemeindegebiet von Villahermosa del Río. Die Etappe GR 7 E31 ist mit den Schutzgebieten Penyagolosa als ZEPA und als LIC verknüpft. Die GR-7-Etappe von Sant Joan de Penyagolosa nach Villahermosa del Río ist 11,9 Kilometer lang, während die Etappe GR 7 E31 in Villahermosa del Río beginnt und an der CV-196 bei San Vicente de Piedrahita in Cortes de Arenoso endet. Die Route von Villahermosa del Río zum Heiligtum San Juan de Peñagolosa beginnt im Ort und kann zu Fuß oder mit dem eigenen Fahrzeug zurückgelegt werden.

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Der Klettersteig La Muela ist 140 Meter lang, überwindet 100 Höhenmeter und bietet Ausblicke auf die zerklüftete Umgebung von Villahermosa del Río. Der Klettersteig La Mina verbindet einen ausgerüsteten, aussichtsreichen Klettersteig mit der Durchquerung eines unterirdischen Abschnitts der ehemaligen Kupfermine La Amorosa. Die etwa 8 Kilometer von Villahermosa del Río entfernte Ermita de San Bartolomé ist ein lokal geschütztes Denkmal und über die CV-197 erreichbar.

Orientierung und örtliche Traditionen

Die Tourist Info Villahermosa del Río bietet touristische Informationen, Unterstützung und Orientierung für die Gemeinde und die gesamte Comunitat Valenciana. Für eine Besichtigung der Piscifactoría de Villahermosa del Río kann vorab das Rathaus oder die Touristeninformation kontaktiert werden, damit die Anlagen und ihre Funktionen erklärt werden. Im See der Piscifactoría kann mit den dort gezüchteten Bachforellen geangelt werden. Im Januar wird am Wochenende, das dem 17. Januar am nächsten liegt, das Fest zu Ehren von San Antonio Abad gefeiert; dazu gehören ein großes Lagerfeuer, die Segnung der Tiere, eine Prozession und die Verteilung handwerklich hergestellter gesegneter Fladenbrote.

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