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Penàguila: Mittelalterliches Viertel, Gartenkunst und Bergwege

Unterkünfte in Penàguila

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Historische Spuren in Penàguila

Penàguila hat ein mittelalterliches Viertel, eine historische Gartenanlage und mehrere Routen. Das mittelalterliche Viertel von Penàguila wurde Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts nach der im Jahr 1278 von König Peter III. von Aragon verliehenen carta puebla errichtet. Sein rechteckiger Grundriss ist von der damaligen militärischen Architektur geprägt; der gesamte Umfang war von einer Mauer umgeben, deren Überreste noch sichtbar sind.

File:Esglèsia de l'Assumpció de Penàguila.jpg File:Esglèsia de l'Assumpció de Penàguila.jpg Foto: DIÀNIA TELEVISIÓ via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Portalet ist ein gut erhaltenes Eingangstor zum mittelalterlichen Viertel von Penàguila, das aus Gründen der Sicherheit und Kontrolle im rechten Winkel angelegt wurde. Die Torre Vernet ist der einzige freistehende Turm des mittelalterlichen Viertels. Sie ist teilweise erhalten sowie kürzlich konsolidiert und restauriert; daneben ist ein erhaltenes Mauerstück zu sehen. Das Castillo de Penàguila ist als Kulturgut von kulturellem Interesse (BIC) eingestuft und gilt als Bauwerk aus der almohadischen Zeit des 12. Jahrhunderts.

Weitere historische Orte

Auch die Ermita de los Santos Médicos Cosme y Damián liegt südlich von Penàguila am Berghang. Sie gehört zur valencianischen Gotik und gilt als Reconquista-Einsiedelei aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Der Abric del Port de Penàguila ist einer von sieben örtlichen Felsunterständen und gilt als einer der beiden vergitterten Unterstände, die je nach Pflegezustand der Wege besser zugänglich sind. Am Arco de Santa Llúcia lässt sich eine solare Ausrichtung beobachten: Zwischen dem 13. und 29. Dezember zieht die Sonnenscheibe etwa fünf Minuten lang durch den Bogen.

Garten, Handwerk und Festkultur

Der Jardín de Santos wurde 1841 von Joaquín Rico y Soler angelegt. Zu der von großen Bäumen umgebenen Gartenanlage gehören ein dreistöckiger neoklassizistischer Pavillon, ein großer rechteckiger Teich, ein Wald, eine Voliere, Statuen, ein Aussichtspunkt, eine Tropfsteinhöhle und ein Heckenlabyrinth. Das Museo Etnológico de Penàguila zeigt den traditionellen Prozess der Olivenölgewinnung und historische Geräte wie Mühlsteine, Pressen, einen Rührer, Espartokörbe und Absetzbecken. Die Feria de Santa Lucia ist eine zweitägige Besuchermesse mit lokalen und handwerklichen Produkten, traditionellen Tänzen, Dulzaina-Musik und Auftritten der Sociedad Musical Cultural de Penàguila.

Routen und Schluchten

Die phytoklimatische Route am Barranco de Aladrach beginnt an der Zypressenallee direkt am Ortsausgang von Penàguila und führt durch die schattige Seite der Schlucht. Die Rundwanderung Penàguila–Arco de Santa Lucía–Castillo de Penáguila–Penàguila ist etwa 7 km lang und wird als mittelschwer bis anspruchsvoll eingestuft. Die Rundroute Penàguila–Font de L'Arbre–Penàguila ist etwa 28 km lang und weist einen moderaten Schwierigkeitsgrad auf. In der Nähe von Penàguila liegt der kurze, vertikale Barranco del Salt de Penàguila mit einer Höhe von etwa 70 Metern, der in vier Abseilpassagen begangen wird.

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Traditionelle Küche

Zur traditionellen Küche von Penàguila gehören Pericana, Arroz con conejo, Pebreretes Farçides, Olleta und Borreta.

Weitere spanische Reiseziele: Pinoso, La Vall d'Ebo, Beniardá, Elche, La Carroja, Banyeres De Mariola, Canyades d'en Cirus, Biar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alicante.

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