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Orxeta zwischen Felskunst, Flusstal und alten Wegen

Unterkünfte in Orxeta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Orxeta liegt in einem fruchtbaren Tal am Fluss Sella und nahe markanter Berge.

File:Garden landscape in Orxeta, Alicante, Valencia, Spain, 2020 January.jpg File:Garden landscape in Orxeta, Alicante, Valencia, Spain, 2020 January.jpg Foto: Ximonic (Simo Räsänen) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Wege rund um Orxeta

Die Schlucht L'Estret gilt als Lebensraum großer Greifvögel und zahlreicher endemischer Pflanzenarten. Auch der Amadorio-Stausee gehört zu den landschaftlich reizvollen Orten, die über von Orxeta ausgehende Wanderungen auf alten Viehtriften erreicht werden können.

Der Wanderweg PR-CV 353 ist über die Straße CV-770 zwischen Villajoyosa und Sella erreichbar; am Ortseingang von Orxeta neben dem Restaurante Paco gibt es öffentliche Parkplätze. Daneben sieht das Projekt Rutas Verdes in Orxeta ein Netz von Wegen für Fußgänger und Radfahrer vor, das vollständig über traditionelle Wege und Viehtriften geführt wird. Für die Orientierung stehen damit ein über die CV-770 erreichbarer Wanderweg und ein geplantes Wegenetz über traditionelle Wege und Viehtriften nebeneinander.

Felskunst mit großer zeitlicher Tiefe

In Orxeta gibt es zwei Felskunst-Unterstände mit nachpaläolithischen Darstellungen. Die Motive werden vorläufig zwischen dem 4. und dem 3. Jahrtausend v. Chr. datiert und gehören zu den Stilrichtungen der schematischen beziehungsweise levantinischen Kunst.

Die Bezeichnung „nachpaläolithisch“ ordnet die Motive zeitlich der Epoche nach dem Paläolithikum zu. Die Stilrichtungen „schematisch“ und „levantinisch“ beschreiben dagegen ihre kunsthistorische Einordnung. Zeitangabe und Stilbezeichnung stehen somit für zwei unterschiedliche Ebenen. Die Datierung ist ausdrücklich vorläufig; sie legt keinen endgültigen Zeitraum fest.

Die in Orxeta entdeckten nachpaläolithischen Felskunststätten erweitern den Bestand der Felskunststationen im mediterranen Bogen der Iberischen Halbinsel. Dessen Kunst wurde 1998 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Die Anerkennung von 1998 bezieht sich auf die Kunst dieses mediterranen Bogens, nicht auf eine eigene Datierung der Orxetaer Motive.

Historische Wege und Bauwerke im Ort

Der historische Saumpfad Camí del Peix verlief durch acht Gemeinden: Alcoi, Benifallim, Orxeta, Penàguila, Relleu, Sella, La Torre de les Maçanes und La Vila Joiosa. Die Ermita de Santo Tomás wurde 1665 erbaut und bildet den abschließenden Orientierungspunkt des traditionellen Calvario-Wegs von Orxeta.

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Die Cruz de Término von Orxeta besteht aus kreisförmigen Stufen, einem Schaft und einem schmiedeeisernen Kreuz. Die Iglesia Parroquial de San Jaime Apóstol wurde zwischen 1759 und 1761 errichtet, ist dem Apostel Jakobus geweiht und weist eine neoklassizistische Grundrissgestaltung auf.

Feste und gastronomische Traditionen

Die Fiestas Patronales en Honor a Santo Tomás y San Nazario finden jedes Jahr in der vorletzten Septemberwoche statt. Sie beginnen am Donnerstagnachmittag und enden in der Nacht zum folgenden Montag; zum Programm zählen ein Correfoc, ein großes gemeinsames Grillfest, Messen, Prozessionen und der Aufstieg von Santo Tomás zur Ermita.

Die Fira Gastronòmica von Orxeta verbindet in ihren verschiedenen Ausgaben Verkostungen, Familienaktivitäten, Wanderexkursionen, Wettbewerbe, Musik und Theater.

Weitere Orte entdecken

Wenn Sie neben Orxeta weitere Orte im spanischen Reisegebiet erkunden möchten, finden Sie hier Bolulla, Aigües, Gaianes, Jijona, Alcoleja, Alcalalí, Crevillente und Margarida.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alicante.

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