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Villanueva de Aézcoa: Dorfkultur und Natur im Aezkoa-Tal

Unterkünfte in Villanueva De Aezkoa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villanueva de Aézcoa verbindet die charakteristische Dorfkultur des Aezkoa-Tals mit geschützten Naturräumen und ungewöhnlichen Ausflugszielen. Gepflasterte Straßen, traditionelle Bauwerke, ein mittelalterlicher Kirchenbau und die handwerkliche Holzverarbeitung geben dem Ort ein eigenes Profil. Zugleich reichen die Ortsbezüge von der lokalen Architektur bis zum Dolmen Gibelea, zum Berg Petxuberro und zum Gebiet Berrendi.

Aezkoa-Tal zwischen Biosphärenregion und Flusssystem

Hiriberri / Villanueva de Aezkoa gehört zu den Gemeinden des Tals Aezkoa, die in der Biosphärenregion Irati liegen. Diese wurde am 5. Juli 2024 anerkannt. Das offizielle Reisezielgebiet Selva de Irati nennt Villanueva de Aézcoa als eine von neun Gemeinden des Tals Aezkoa.

Für die Landschaft prägend ist das Flusssystem der Flüsse Irati, Urrobi und Erro, das sich über mehrere Gemeinden im Nordosten Navarras erstreckt. In diesem Flusssystem wurden bis zu sieben verschiedene Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse erfasst. Das Integrale Schutzgebiet Ariztibarrena umfasst 500 Hektar und weist zwischen Eichen eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf.

Dorfbild, Kirche und geschützte Bauwerke

Villanueva de Aézcoa gilt als traditionelles aezkoanisches Dorf mit gepflasterten Straßen. Die Pfarrkirche San Salvador wurde im Mittelalter im gotischen Stil errichtet. Die Kirche hat ein einschiffiges Langhaus, ein Kreuzrippengewölbe und ein Portal mit Spitzbogen.

Im Inneren ist der Hauptaltaraufsatz von San Salvador ein Renaissancewerk von Juan de Gaztelúzar und Ambrosio de Bengoechea, das 1606 taxiert wurde. Casa Arrese, Arrese Etxea und Casa del Indiano bezeichnen dasselbe Gebäude mit einer monumentalen Fassade aus Haustein und Arkaden.

Der Hórreo Reka gehört zu den geschützten traditionellen Getreidespeichern von Villanueva de Aézcoa und ist als Kulturgut von besonderem Interesse, als Bien de Interés Cultural, anerkannt. Außerdem wurde ein mit Hiriberri / Villanueva de Aezkoa verbundener Hórreo 1993 als Denkmal zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt.

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Eine weitere lokale Besonderheit liegt in der handwerklichen Tradition der Holzverarbeitung. Dazu gehört auch ein kleiner Stuhl für den Platz am Feuer, der die Bezeichnung katedra trägt. Die Holzverarbeitung reicht damit bis in den häuslichen Alltag.

Ausflugsziele für Kultur- und Naturinteressen

Von Villanueva de Aézcoa aus kann der Dolmen Gibelea besichtigt werden. Am Berg Petxuberro wird das als „La era de las brujas“ bekannte Gebiet besucht; von dort sind die meisten Dörfer des Tals Aezkoa zu sehen. Von Hiriberri-Villanueva aus besteht außerdem die Möglichkeit, im Gebiet Berrendi Höhlenforschung zu betreiben. Am Petxuberro steht der Blick über die Dörfer im Vordergrund, während Berrendi mit Höhlenforschung einen anderen Schwerpunkt setzt.

San Salvador und sein Renaissancealtar, Casa Arrese und die Hórreos verbinden sich im Ort mit den Landschaftsbezügen des Flusssystems und des Schutzgebiets Ariztibarrena.

Weitere Orte im übergeordneten Gebiet

Weitere Ziele entdecken: Oderitz, Iturmendi, Zuaztoi, Añorbe, Araitz, Falces, Abaurrepea / Abaurrea Baja, Undiano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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