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Oderitz (Odériz): Dolmen, Dorfarchitektur und Wege im Larraun-Tal

Unterkünfte in Oderitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oderitz zwischen Bergen und alten Wegen

Oderitz (Odériz) liegt zwischen Astitz und Madotz an einem kleinen Hang am Fuß der Berge Iruiondi und Irumuga. Die Anfahrt nach Oderitz führt über den Weg Richtung Madotz an der Kreuzung am Ortseingang von Lekunberri. So beginnt der Besuch mit der Landschaft rund um den Ort: benachbarte Siedlungen, Hanglage und Bergsilhouetten gehören unmittelbar zum Bild von Oderitz.

File:Oderitz 16.jpg File:Oderitz 16.jpg Foto: Theklan via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wandern zwischen Wald, Weiden und Dolmen

Jentilharribide ist ein leichter, 3,12 Kilometer langer Rundwanderweg mit 60 Metern Höhenunterschied. Der Weg verläuft durch moosige Wälder in schattigen Bereichen mit sichtbaren Kalksteinformationen sowie durch Weiden, auf denen Vieh grast. Länge und Höhenunterschied bieten dabei konkrete Anhaltspunkte für die Planung einer kurzen Wanderung.

Auf Jentilharribide gibt es außerdem einen einfachen Rundweg durch den Wald, der zweieinhalb Stunden dauert und 3,5 Kilometer lang ist, um die Dolmen von Odériz kennenzulernen. Der Weg wurde 2017 angepasst und mit gelben und orangefarbenen Markierungslinien versehen. Angelegt wurde der Jentilharribide-Weg in gemeinschaftlicher Arbeit von Ondare Kultur Taldea, dem sozialen Projekt Iturraskarri und dem Concejo de Oderitz.

Der Weg ermöglicht Wandernden, vier der am besten erhaltenen Dolmen im Larraun-Tal zu entdecken: Pagamendi, Azolape, Milaldapa und Pikabotz. Ein weiterer Zugang zu den steinernen Zeugnissen führt über den Rundweg Larrazpilgo Iruintrikuharribide. Er führt zu den Dolmen Larrazpil, Lamear, Pian und Kategaina sowie zum Menhir Kategaina. Damit stehen auf den beiden Runden unterschiedliche megalithische Ziele im Mittelpunkt, von einzelnen Dolmen bis zur Verbindung mit dem Menhir Kategaina.

Kirche und traditionelle Architektur

San Lorenzo ist eine mittelalterliche Kirche aus der Zeit um 1200 und zeigt den Übergang von der Romanik zur Gotik. Das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert besitzt ein einziges rechteckiges Schiff, einen flachen Chorabschluss und ein spitzbogiges Tonnengewölbe. Am Portal von San Lorenzo fallen Spitzbögen, mit Blättern verzierte Kapitelle und ein Christusmonogramm im Schlussstein einer der Archivolten auf.

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Goikoetxea ist ein Beispiel für die volkstümliche Architektur von Oderitz und besitzt ein Wappen. Etxatoa ist ein baskisches Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert und als Teil des historischen Kulturerbes von Navarra katalogisiert. Zusammen mit San Lorenzo zeigen diese Bauwerke verschiedene Facetten der örtlichen Architektur und ihrer historischen Prägung.

Cidre und regionale Tradition

In der Sidrería Juanluzenea können Besucher Cidre, Kabeljauomelett und gegrilltes Steak genießen. Die Sidrería-Tradition gilt dabei als Teil des kulturellen und gastronomischen Erbes dieser Region. Neben den Dolmenwegen und Bauwerken gehört damit auch eine konkrete kulinarische Station zum Ortsbild von Oderitz.

Weitere Orte

Weitere Ziele: Tudela, Arrarats, Adiós, Cabanillas, Izalzu, Lérruz, Eslava und Etxaleku.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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