Abaurrepea (Abaurrea Baja): Waldwege und historische Spuren
Unterkünfte in Abaurrepea / Abaurrea Baja
Abaurrepea am Rand des Irati-Waldes
Abaurrepea (Abaurrea Baja) liegt am Rand des Irati-Waldes und in einer Senke. Im Gemeindegebiet bestand die ursprüngliche Vegetation vor allem aus Buchen, Kiefern und Eichen. Wer den Ort über seine Wege und historischen Zeugnisse kennenlernt, begegnet damit sowohl der Waldlandschaft als auch den konkreten Spuren seiner Geschichte.
Rundwege zwischen den Abaurreas
Die Rundwanderroute „Paisaje enogastronómico – Entre las Abaurreas por prados y bosques“ verbindet Abaurregaina/Abaurrea Alta und Abaurrepea/Abaurrea Baja. Ihr Verlauf stellt die beiden Dörfer in einen gemeinsamen Wegzusammenhang, der durch Wiesen und Wälder führt.
Der Rundwanderweg SL NA-54 Camino de las Abaurreas beginnt in Abaurrepea und ist 5,6 Kilometer lang. Der Weg führt von Abaurregaina/Abaurrea Alta über den alten Weg zwischen den beiden Dörfern zurück zum Ausgangspunkt in Abaurrepea. Die 5,6 Kilometer des SL NA-54 stehen den 7,4 Kilometern der Rundroute zur Cueva de Aginaga gegenüber; diese weist 335 m Höhenunterschied auf und dauert etwa 3 Stunden.
Der Rundwanderweg SL NA-50B Cuevas de Asketaldea beginnt ebenfalls in Abaurrepea. Die Cueva de Asketaldea ist ein Naturstandort in der Nähe des Ortskerns von Abaurrea Baja und über den örtlichen Wanderweg erreichbar. Auf der Route liegt sie wenige Meter hinter einem Gatter.
Der SL NA-50B führt an mehreren alten Kalköfen vorbei und durch einen Bereich mit kopfgeschnittenen Buchen hinab. Außerdem verläuft die Route nahe an einer Quelle, die von ungewöhnlich geformten Eichen umgeben ist. Kalköfen, Buchen, Quelle und Eichen geben diesem Weg eine Abfolge klar benennbarer Landschafts- und Kulturpunkte.
Kirche und Zeugnisse der Ortsgeschichte
Die Kirche San Martín de Tours in Abaurrepea ist ein gotischer Sakralbau aus dem 14. Jahrhundert und besitzt ein Retabel. Im Inneren trennt ein Gitter den Altarbereich vom Bereich der Gläubigen. Architektur, Retabel und die räumliche Trennung im Kircheninneren gehören zu den markanten Details dieses Bauwerks.
Am Ortseingang von Abaurrepea steht ein Wegkreuz aus dem 16. Jahrhundert. Es weist Schäden auf, die mit Kriegsgeschehnissen des 19. Jahrhunderts in Verbindung stehen. Abaurrepea wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach niedergebrannt und verwüstet, wodurch das Kreuz zugleich auf die lange und wechselvolle Ortsgeschichte verweist.
Weitere historische Spuren liegen im Gebiet Errotaldea, wo sich eine Mühle befindet. In Abaurrepea befinden sich außerdem die Ruinen eines als Casa de la Inquisición bekannten Hauses. Abaurrepea gilt als ältester Siedlungsplatz im Aezkoa-Tal; neben der Kirche, dem Wegkreuz und den Ruinen gehört damit auch die Mühle zur historischen Erkundung des Ortes.
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