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Olite: Königlicher Palast, Altstadt und Weinlese

Unterkünfte in Olite

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Königliche Palast von Olite ist das Hauptwerk von König Karl III. „dem Edlen“ (1387–1425) und das repräsentativste Wahrzeichen des alten Königreichs Navarra. Der komplexe Bau mit Türmen, Räumen, Galerien, Gärten und Innenhöfen besitzt eine eigenwillige Silhouette, die das Stadtbild überragt. In seinen unterschiedlichen Bauteilen verbinden sich höfische Repräsentation, sakrale Nachbarschaft und die historische Gestalt der Stadt zu einem besonders markanten Ortsbild.

File:Olite Navarra -espanha -espana -spain -olite -navarra (46953859645).jpg File:Olite Navarra -espanha -espana -spain -olite -navarra (46953859645).jpg Foto: Mark Hillary from Serra Negra, São Paulo, Brazil via Source, CC BY 2.0

Zu den weiteren Orten gehören Leoz, Iruñela, Ayegui, Marcilla, Legaria, Abaurregaina, Sorlada und Etxaleku.

Kultur

Der Königliche Palast von Olite lässt sich selbstständig mit Audioguide oder im Rahmen einer gebuchten Führung besichtigen. An ihn ist die Kirche Santa María la Real angebaut. Die navarrischen Monarchen nutzten sie bei großen Festen und feierlichen Akten. Ihre Fassade ist eines der bedeutendsten Ensembles der navarrischen gotischen Bildhauerkunst. Der Neue Palast von Olite ist für Besucher geöffnet. Palast, Kirche und Neuer Palast bilden damit innerhalb der Stadt ein eng verbundenes Gefüge aus höfischer Geschichte, religiöser Nutzung und gotischer Gestaltung.

Altstadt

Die Altstadt von Olite lädt mit ihren alten Gassen sowie mittelalterlichen, Renaissance- und barocken Palästen und Herrenhäusern zur Erkundung ein. Das Portal des römischen und mittelalterlichen ummauerten Bereichs von Olite ist ein historisches Wahrzeichen der Stadt. In den Gassen stehen damit mehrere Epochen unmittelbar nebeneinander: mittelalterliche Strukturen, Renaissance- und barocke Bauten sowie der ummauerte Bereich mit seinem Portal prägen den historischen Charakter.

Landschaft

Die Olite umgebende Ebene umfasst Getreidefelder, Weinberge und Olivenhaine. Monte Encinar ist ein Relikt-Steineichenwald und ein für Tierleben, besonders für Säugetiere, günstiger Lebensraum. Er besteht hauptsächlich aus Steineichen und aufgeforsteten Kiefern sowie aus Wacholder und mediterranem Buschwerk. Ebene und Wald stehen für zwei unterschiedliche Landschaftsbilder im Umfeld von Olite. Landwirtschaftlich geprägte Flächen und der aus verschiedenen Gehölzen bestehende Monte Encinar ergänzen einander als klar unterscheidbare Bestandteile der Umgebung.

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Wege

Die Mountainbike-Route Olite–Ujué–Olite beginnt in Olite, ist 39,5 Kilometer lang und weist 480 Höhenmeter auf. Die Wanderroute zur Ermita de Santa Brígida (SL NA-171 A) beginnt ebenfalls in Olite, ist 6,9 Kilometer lang, weist 90 Höhenmeter auf und ist für Mountainbikes geeignet. Die beiden Strecken unterscheiden sich damit deutlich in Länge und Höhenmetern.

Wein und Tradition

In Olite wird am ersten Septemberwochenende der Beginn der Weinlese mit einem Umzug und einer anschließenden Ansprache eröffnet. Danach folgen das Pressen der Trauben sowie die Analyse und Verkostung des Mosts. Eine Bodega in Olite öffnet ihre Türen für die Öffentlichkeit und bietet geführte Besichtigungen ihrer Anlagen, kommentierte Weinproben und Weinverkostungen an. Der Jahreslauf des Weinbaus und die Angebote der Bodega verbinden dabei Fest, Verarbeitung und Verkostung mit dem Weinbau von Olite.

Verkehr

Die Nationalstraße 121 (Tarazona–Frankreich) und die Regionalstraße 115 (Soria–Tafalla) durchqueren das Gemeindegebiet von Olite. Außerdem verläuft die navarrische Autobahn A-15 von Nord nach Süd durch das Gebiet; eine Auffahrt befindet sich drei Kilometer vom Ort entfernt. Die Bahnstrecke durchquert das Gemeindegebiet in Nord-Süd-Richtung, und in der Nähe der Stadt befindet sich ein Bahnhof.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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