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Corella entdecken: Barocke Kirchen, Natur und historische Wege

Unterkünfte in Corella

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Corella zeigt barocke Geschichte in Kirchen, Klosteranlagen, Adelsbauten und historischen Routen. Die Route „Parroquias y Conventos“ stellt Kirchen und Klosteranlagen vor, die im 15., 16. und 17. Jahrhundert errichtet und später nach barocken Gestaltungsschemata umgebaut wurden. Die Route „Hidalga y Barroca“ führt durch die malerischen Straßen der Stadt, vorbei an zahlreichen Adelsbauten mit heraldischem Dekor und überwiegend barocker Architektur.

File:Docklands Light Railway type B23 at Corella, Spain 01.jpg File:Docklands Light Railway type B23 at Corella, Spain 01.jpg Foto: tompagenet via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Kultur und Geschichte

Die Parroquia de San Miguel wurde im 15. Jahrhundert neben der Puerta de Alfaro außerhalb der Stadtmauern errichtet und ist die älteste Kirche der Stadt. Spätere Erweiterungen und Umbauten bis ins 18. Jahrhundert machten sie zu einem bedeutenden Beispiel des navarresischen Barocks. Ihr Hauptaltar entstand zwischen 1718 und 1722 durch Juan Antonio Gutiérrez. José Saénz de Inestrillas vergoldete ihn und ergänzte ihn 1790 um dekorative und strukturelle Elemente des Rokoko.

Die Parroquia de Nuestra Señora del Rosario wurde 1546 eingeweiht. Ihr Hauptaltar wurde zwischen 1671 und 1679 vom Bildhauer Sebastián de Sola y Calahorra geschaffen und enthält Gemälde von Vicente Berdusán, die das Leben Christi und der Jungfrau Maria darstellen.

Das Museo de Arte Sacro befindet sich in einem barocken Klosterbau, der ab 1659 für die Benediktinerinnen errichtet wurde. Nach einer kleinen Renovierung wurde der Bau in den 1970er-Jahren in ein Museum umgewandelt. Zur besichtigbaren Sammlung gehören Gemälde von Ximénez Donoso aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, wertvolle Silberarbeiten und eine vielfältige weitere Sammlung.

Besichtigungen und Veranstaltungen

Die offiziellen kostenlosen Führungen zum historischen Erbe von Corella finden samstags und sonntags um 11:30 Uhr statt; Treffpunkt ist das Museo de Arte Sacro. Gruppen können das Museum nach vorheriger Anmeldung besichtigen.

Auch die Geschichte der Stadt zeigt sich in besonderen Anlässen. Das als „Casa de las Cadenas“ bekannte Gebäude beherbergte am 14. Juni 1711 mehrere Monate lang Philipp V., Maria Luisa von Savoyen und Prinz Luis. Die Prozession der Semana Santa in Corella ist seit 1710 dokumentiert und wurde 1967 vom spanischen Ministerium für Information und Tourismus als Prozession von touristischem Interesse anerkannt. Die „Jornadas barrocas“ sind ein Wochenendprogramm mit Inszenierungen, Märkten und zeittypischen Aktivitäten zur Würdigung des barocken Erbes der Stadt.

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Weitere Reiseziele: Lizaso, Ollo, Añorbe, Sesma, Noáin, Meoz, Ardaitz, Huarte

Natur und Wege

Die Estanquilla weist in einer lehmigeren Umgebung mit Weißkiefern und Tamarisken an den Ufern ein stärker mediterran geprägtes Ökosystem auf. Sie bietet Lebensraum für Wasservögel sowie weitere Tierarten. Die Estanca ist ein Naturgebiet von großem Interesse mit vielfältiger Vegetation und artenreicher Tierwelt, darunter Säugetiere, Vögel, Fische, Reptilien, Amphibien und Insekten. An der Estanca sind Angeln, Laufen, die Nutzung eines Trainingsparcours und Spaziergänge möglich.

In La Dehesilla wurden die tausendjährigen Steineichen 1991 wegen ihres außergewöhnlichen Charakters, ihres Alters und ihres ökologischen Werts zum Naturdenkmal Nr. 4 von Navarra erklärt. Im Flusstal bei Corella befindet sich ein Storch-Beobachtungszentrum, von dem aus eine Kolonie von mehr als 200 Störchen beobachtet werden kann. Ein ausgeschilderter archäologischer Rundweg in Corella führt an den Fundstätten des verlassenen Orts Araciel und von La Torrecilla vorbei.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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