Ardaitz – Ortskern, Kultur und Wege
Unterkünfte in Ardaitz
Ardaitz liegt auf einer Anhöhe über dem linken Ufer des Flusses Erro am Übergang zwischen Ebene und Hügelland und wird von den steilen Hängen der Sierra de Labia geschützt. Für die räumliche Orientierung führt die lokale Straße NA 2331 vom Kilometerpunkt 14,83 der NA-2330 nach Ardaitz.
Ortskern und sakrale Architektur
Der Ortskern von Ardaitz bewahrt Gebäude aus Haustein, Türme und architektonische Elemente aus dem 16. Jahrhundert. Ardaitz besitzt einen mittelalterlichen Turm mit einem dreibogigen Fenster. Die Häuser aus Haustein in Ardaitz tragen Inschriften aus dem 17. und 19. Jahrhundert.
Eine Kirche in Ardaitz ist bereits für das Jahr 1217 belegt. Die Kirche des Apostels Petrus in Ardaitz ist frühgotisch beziehungsweise protogotisch gestaltet und besitzt einen romanischen Turm sowie ein gotisches Portal. In der Kirche des Apostels Petrus befindet sich ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert mit der Darstellung einer weiblichen Figur, die wahrscheinlich die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind zeigt. Die Kirche San Pedro besitzt ein barockes Hauptretabel mit mehreren ebenfalls barocken Rundplastiken.
Der gotische Brunnen von Ardaitz liegt nahe dem Ortszentrum. Der gotische Brunnen von Ardaitz besitzt ein spitzbogiges Tonnengewölbe aus Haustein, das die Wasserquelle schützt.
Kulturspuren an Häusern und im Umfeld
Txintxurrumea ist das erhaltene Mauerwerk eines mittelalterlichen steinernen Flusspostens am Fluss Erro am Weg nach Errea. Zum Dolmengebiet von Ardaitz gehören die Dolmen Ardaitz I, Ardaitz II und Ezkiregi.
Am Haus Zarkumena befindet sich ein mit sechsblättrigen Rosen und zwei weiteren Kreuzen verziertes Relief eines griechischen Kreuzes mit der Inschrift „Ano 1608“. Am Haus Zuriona befindet sich am zentralen Keilstein des Portikus die Inschrift „1844“. Das Haus Casa del Cura ist am zentralen Keilstein des Torbogens durch ein Kalvarienmotiv gekennzeichnet. Am zentralen Keilstein des Türbogens des Hauses Patia befindet sich ein Wappen mit drei Balken und zwei Sternen, von denen je einer über dem ersten beziehungsweise dritten Balken steht. Das Haus Txantxumena weist zugemauerte Fenster maurischer Art sowie eine später verschlossene zweilobige Öffnung auf.
Wege, Hirtenhütten und Vegetation
Von Ardaitz führt ein traditioneller Zugangsweg nach Ogal und zu den traditionellen Hirtenhütten von Ogal. Von Ardaitz führt ein örtlicher Wanderweg nach Aintzioa. Ein markierter Abzweig führt zum Gipfel des Larrogain und verläuft am Dolmen von Argibel vorbei. Die Borda Zuriona hat einen rechteckigen Grundriss, einen für Vieh bestimmten unteren Raum, einen oberen Heuboden und ein zweigeteiltes, mit arabischen Dachziegeln gedecktes Dach.
Die Weideflächen von Ardaitz, Aintzioa und Measkoitz sind im Vergleich zu den übrigen Weideflächen des Untersuchungsgebiets kleiner und trockener. Auf den Weideflächen von Ardaitz, Aintzioa und Measkoitz prägen submediterrane Flaumeichenwälder mit Flaumeiche, lichtliebendes Buschland und Waldkiefern die Vegetation.
Weitere Orte
Roncal, Olazagutía, Oláibar, Ilzarbe, Tirapu, Aranarache, Garaioa, Urrizola-Galain
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