Mélida entdecken: Natur, Wege und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Mélida
Natur, Wege und Ortsgeschichte
In Mélida begegnen Ihnen die Landschaft der Bardenas Reales und eine Ortsgeschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Mélida ist eines von 22 Dörfern mit gemeinschaftlichen Nutzungsrechten an den Bardenas Reales. Die mittelalterlichen Befestigungsanlagen von Mélida wurden um 1200 errichtet; erhaltene Mauerreste gelten als Teil des kulturellen Erbes des Ortes. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts war Mélida ein Lehen des Klosters La Oliva.
File:Mirador de Mélida, LIC Tramos Bajos del Aragón y del Arga, Navarra, España, 2015-01-06, DD 02.JPG
Foto: Diego Delso via Source, CC BY-SA 4.0
Landschaft zwischen Bardenas und Aragón
Zu den markanten Naturräumen zählt der Pinar de Santa Águeda, ein Kiefernwald aus Aleppo-Kiefern auf dem Bardenas-Plateau über dem Aragón-Tal. Zwischen den Bäumen wachsen Sträucher und aromatische Pflanzen wie Wacholder, Thymian, Lavendel und Rosmarin. Auch der Aragón prägt das Gemeindegebiet: Dort gibt es Bereiche, die von der Regierung von Navarra als Naturenklaven eingestuft wurden. Die Unterläufe der Flüsse Arga und Aragón gehören außerdem zu einem Natura-2000-Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung. Galeriewälder sowie Pappel- und Weidenbestände bieten dort Lebensraum für Europäischen Nerz, Fischotter und Nachtreiher.
Routen für Wandern und Naturerlebnis
In den Bardenas Reales gibt es mehrere Routen, die Sie zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit einem Geländewagen befahren können. Diese Aktivitäten unterliegen den Bestimmungen des Naturparks. Eine konkrete Wanderung beginnt direkt in Mélida: Die Ruta 13 Carrizo y Lalandas ist ein rund 7,5 km langer Rundwanderweg. Ihr Ausgangspunkt liegt an der Esplanade vor dem Colegio und dem kommunalen Frontón; die Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde und 50 Minuten. Die Strecke führt durch landwirtschaftlich genutzte Felder, am Bach Lalandas entlang und durch die Auwälder des Aragón, bevor sie zu einem Aussichtspunkt mit Panoramablick ansteigt. Unterwegs führt die Ruta 13 am Nogal de Mélida vorbei, der 2009 zum Naturdenkmal von Navarra erklärt wurde.
Feste und historische Bauwerke
Auch die Kulturorte im Umfeld ergänzen das Bild. Das ummauerte Gelände von Rada bewahrt Ruinen einer mittelalterlichen Befestigung, den Sockel des Burgturms und die restaurierte romanische Kapelle San Nicolás; der Zugang mit dem Auto ist möglich. In Mélida verfügt die Iglesia de Santa María über einen viergliedrigen Glockenturm, einen Eingang mit Spitzbogen, Kreuzrippengewölbe und einen Renaissance-Hochaltar. Der wiederkehrende Festkalender umfasst im Juli die Fiestas Patronales, im August die Fiestas Grandes und im September die Exaltación de la Cruz. Am 15. Mai gehört zu San Isidro eine Prozession, bei der die Landwirte das Bildnis ihres Patrons durch den Ort tragen, gefolgt von einem gemeinsamen Essen.
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