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Cirauqui am Jakobsweg: Mittelalter, Wege und lokale Traditionen

Unterkünfte in Cirauqui

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cirauqui zwischen Jakobsweg und mittelalterlichem Ortsbild

Cirauqui liegt am Jakobsweg zwischen Puente la Reina und Estella. Durch das mittelalterliche Tor gelangt der Jakobsweg in den Ort; am Ortsausgang liegen die mittelalterliche Calzada del Camino de Santiago und die römische Brücke neben einer Pilgerquelle. Die Route La tierra del Carlismo führt ebenfalls nach Cirauqui, einem mittelalterlichen Ort mit steinernen Toren und verwinkelten Straßen.

File:Cirauqui - Zirauki, Navarre, Spain - panoramio.jpg File:Cirauqui - Zirauki, Navarre, Spain - panoramio.jpg Foto: Lucas Martínez Farra… via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Gassen, Mauern und Kirchen

Der Ortskern bewahrt bedeutende Reste mittelalterlicher Mauern und Tore. Ansteigende Straßen und kreisförmige Ringe gliedern ihn so, dass sie bei der Kirche San Román zusammenlaufen. Das mittelalterliche Ortsensemble erstreckt sich von San Román aus über die Hänge des Hügels. Seine mittelalterliche äußere Linie wurde von einer kreisförmig verlaufenden Befestigungsmauer gebildet.

Die Kirche San Román ist eine romanische Kirche aus dem frühen 12. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert umgebaut. Für ihren Besuch muss der Schlüssel beim Pfarrer angefordert werden. Ebenfalls zum historischen Ortsbild gehört die Kirche Santa Catalina de Alejandría, die aus dem Mittelalter stammt und nur wenige Male im Jahr genutzt wird.

Römische Brücken und alte Straßen

Die römische Brücke von Cirauqui wurde im Mittelalter verändert. Im unteren Bereich bewahrt sie jedoch ihre ursprüngliche Struktur und einen Rundbogen mit einer Spannweite von 8,2 Metern. Die Brücke ist 2,5 Meter breit; vor und hinter ihr sind Abschnitte der antiken Straße erhalten. Neben der Puente de Lorca liegen weitere Abschnitte der alten Straße, die zum Jakobsweg gehört. Die Puente de Lorca selbst ist eine mittelalterliche Brücke aus dem 12. Jahrhundert mit zwei Spitzbögen.

Eine weitere historische Verbindung ist die Calzada de Iguste. Sie verband das Tal von Guesálaz über Maldabelz mit der römischen Stadt Andelos in Mendigorría. Die Strecke ist ungefähr 3,5 Kilometer lang und befindet sich in gutem Erhaltungszustand. Damit stehen in und um Cirauqui mehrere unterschiedliche Zeugnisse von Wegen nebeneinander: der Jakobsweg, die mittelalterliche Calzada del Camino de Santiago und die ältere Verbindung zur römischen Stadt Andelos.

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Kapellen, Wallfahrten und Wein

Die Ermita de Nuestra Señora de Ániz liegt an der N-111 von Pamplona nach Logroño, 1,5 Kilometer vor Cirauqui. Von Cirauqui aus ist sie über einen Weg erreichbar, der parallel zur N-111 verläuft. Ursprünglich war sie die Pfarrkirche der mittelalterlichen Siedlung Aniz, die im 16. Jahrhundert bereits verlassen war.

Zu den religiösen Traditionen Cirauquis gehört eine Wallfahrt Anfang Mai zur Ermita de San Cristóbal auf dem Monte Esquinza. Am 4. Februar umfasst die Santa-Águeda-Tradition einen Chor aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, der in der Abenddämmerung Lieder singt. Auch der Día del vino de Cirauqui prägt den Veranstaltungskalender: Er wird jedes Jahr rund um den Wein organisiert, und zu ihm gehören Besuche in Weinkellereien.

Weitere Orte können Sie hier entdecken: Carcastillo, Espinal, Esteríbar, Lumbier, Arrarats, Ezkurra, Cintruénigo und Tudela.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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