Lintzoain: Jakobsweg, Wälder und archäologische Spuren
Unterkünfte in Lintzoain
Lintzoain am Französischen Jakobsweg
Lintzoain liegt an der N-135 zwischen Pamplona und Roncesvalles. Durch den Ort verläuft der Französische Jakobsweg auf der Etappe Roncesvalles–Zubiri. Diese Etappe ist 21,65 km lang, weist 318 m Höhenunterschied auf und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Nach Lintzoain führt der Französische Jakobsweg durch ein Waldgebiet, passiert die Überreste der ehemaligen Venta del Puerto und verläuft anschließend kontinuierlich bergab. Wenn Sie den Pilgerweg als Abfolge von Landschaft und Geschichte betrachten, begegnen Ihnen in diesem Abschnitt Wald, die ehemalige Venta del Puerto und ein durchgehend abfallender Wegverlauf.
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Foto: Jelger via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Berggebiete und Waldlandschaft
Die gemeinschaftlich genutzten Berggebiete von Lintzoain gehören zum Mykologischen Park Erro-Roncesvalles. Die Wälder im Gebiet des Mykologischen Parks Erro-Roncesvalles, das Lintzoain einschließt, gehören zum Natura-2000-Netz und zum Besonderen Erhaltungsgebiet Monte Alduide. Im Gebiet des Mykologischen Parks Erro-Roncesvalles, das Lintzoain einschließt, sind die wichtigsten Wege und Pfade ausgeschildert. Im Erro-Tal gibt es in der nördlichen Hälfte aufgrund der hohen Niederschläge zahlreiche Buchenwälder; in der südlichen Hälfte überwiegen Waldkiefern in submediterranen Lebensräumen. Damit reicht der landschaftliche Rahmen von feuchten Buchenwäldern bis zu Waldkiefern in submediterranen Lebensräumen.
Rundwege und Archäologie
Von Lintzoain aus führen ausgeschilderte Rundwanderwege in Richtung Egietako Gain, Erro und Esnoz. Zusätzlich beginnt in Lintzoain eine 6 km lange archäologische Route, die den Dolmen Otsogalla und das Alto de El Fuerte besucht. Der Dolmen Otsogalla befindet sich in Lintzoain und bewahrt einen Erdhügel sowie mehrere Steine der Kammer. Den höchsten Punkt des Alto de El Fuerte umgibt ein Graben. Das Alto de El Fuerte wurde aufgrund seiner strategischen Lage während der Karlistenkriege genutzt. Für Ihre Tagesplanung stehen damit sowohl Rundwanderwege mit mehreren Richtungen als auch eine klar umrissene archäologische Strecke zur Verfügung.
Die Kirche San Saturnino
Die Kirche San Saturnino in Lintzoain wurde im 13. Jahrhundert erbaut und im 16. Jahrhundert umgebaut. San Saturnino verbindet die schlichte Strenge der Romanik mit gotischen Elementen und besitzt einen ursprünglichen quadratischen Turm. Das Bauwerk vereint somit eine mittelalterliche Entstehungszeit, einen späteren Umbau und unterschiedliche architektonische Einflüsse in einem konkreten Ortsdenkmal.
Traditionelles Gebäudeensemble
Das traditionelle Gebäudeensemble von Lintzoain umfasst dreigeschossige Steinhäuser mit Satteldächern, Fassaden mit oder ohne Balkone sowie meist zwischen Strebepfeilern angeordnete große Dachüberstände zum Schutz. Die Ortsgestalt wird dadurch von mehreren sichtbaren Baumerkmalen geprägt: vom Stein als Material über die Dreigeschossigkeit und die Dachform bis zur Anordnung der Dachüberstände.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Aspurz, Zilbeti, Erro, Orikain, San Martín De Unx, Artariáin, Bakaiku und Zubieta.
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