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Aspurz: Felslandschaft, Kirchenkunst und historische Spuren

Unterkünfte in Aspurz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Aspurz zwischen Felslandschaft und Kultur

Aspurz ist ein Reiseziel in Navarra mit naturkundlichen, sakralen und archäologischen Bezugspunkten. Die Foz de Aspurz steht für Felslandschaft und Vogelwelt, die Iglesia de San Clemente für steinerne Architektur und mittelalterliche Kunstwerke, die Cueva de Ososki für archäologische Spuren und einen schwierigen Aufstieg. Die Foz de Aspurz ist in die Zone Especial de Conservación Río Salazar einbezogen. Die Felswände der Foz de Aspurz beherbergen Schmutzgeier (Neophron percnopterus), Gänsegeier (Gyps fulvus), Wanderfalken (Falco peregrinus) und Alpenkrähen (Pyrrhocorax pyrrhocorax).

Die Iglesia de San Clemente

Die Iglesia de San Clemente ist ein steinerner Kirchenbau mit einem einschiffigen Grundriss, geradem Chorschluss und einem Tonnengewölbe mit Lünetten. In der Iglesia de San Clemente befindet sich eine polychrome Marienfigur mit Kind aus dem 14. Jahrhundert im frankogotischen Stil. Ebenfalls in der Iglesia de San Clemente befindet sich ein polychromer germanischer Kruzifixus der Gotik aus dem 15. Jahrhundert. Der Kirchenbau und die beiden Bildwerke geben dem sakralen Schwerpunkt von Aspurz eine klar erkennbare architektonische und kunsthistorische Gestalt.

Cueva de Ososki und Cueva del Moro

Die Cueva de Ososki, auch Cueva del Moro genannt, öffnet sich mit ihrem Eingang hoch oben in einer roten Felswand am rechten Ufer des Flusses Salazar. Die Lage der Öffnung macht den Höhlenort bereits topografisch außergewöhnlich. Die Cueva de Ososki ist nur sehr schwer zugänglich; am Ende des Aufstiegs muss ein fast vier Meter hoher Abschnitt aus glattem Fels überwunden werden. Für die Orientierung an diesem Ort sind daher sowohl die hoch gelegene Öffnung als auch der letzte, glatte Felsabschnitt des Aufstiegs maßgeblich.

Archäologische Spuren in der Höhle

Die Cueva de Ososki enthält Überreste aus der Bronzezeit und der Römerzeit. In der Cueva de Ososki wurden außerdem Keramikscherben gefunden, die zu einer der umfangreichsten Keramiksammlungen aus Höhlen der Bronzezeit in Navarra gehören. Damit besitzt die Höhle neben ihrer auffälligen Lage auch einen konkreten archäologischen Bezug zu zwei historischen Epochen und zur bronzezeitlichen Höhlenarchäologie in Navarra.

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Puente de la Foz del Diablo und Wallfahrt

Die Puente de la Foz del Diablo überquert den Fluss Salazar in Richtung Aspurz. Eine weitere kulturelle Ebene bildet die überlieferte Wallfahrt, die mehrere alte Riten bewahrt. Am Vormittag führt eine Prozession während des Rosenkranzgebets bis zum Fuß des Berges; anschließend folgt der Aufstieg. Die Wallfahrt ist damit durch eine festgelegte Abfolge aus Prozession und anschließendem Aufstieg gekennzeichnet.

Historischer Rahmen von Aspurz

Aspurz, Navascués und Ustés bilden das historische Almiradío de Navascués. Das historische Almiradío de Navascués gilt als wichtigster Zugang von Süden zu den navarrischen Pyrenäen. Aspurz steht dadurch in einem historischen Zusammenhang, der über den einzelnen Kirchenbau, die Foz de Aspurz und die Cueva de Ososki hinausweist und den Ort mit Navascués und Ustés verbindet.

Weitere Orte zur Orientierung

Wenn Sie neben Aspurz weitere Orte für Ihre Reiseplanung ansehen möchten, finden Sie hier Arano, Muruzábal, Lesaka, Leitza, Leoz, Alsasua, Abaurregaina und Araitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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