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Goñi: Kirchen, Dolmen und Wege in der Sierra de Andía

Unterkünfte in Goñi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Goñi zwischen Sierra und Dorfgeschichte

Goñi liegt in der Sierra de Andía und verbindet eine markante Berglandschaft mit einer ungewöhnlich dichten Ortsgeschichte. Der Berg Txargein ist 971 m hoch und liegt neben Goñi. Auch die Quelle des Barranco de Artazu befindet sich nahe Goñi. Zur räumlichen Einordnung gehört außerdem, dass Goñi zu den Gemeindeteilen zählt, deren Grenzen für die östliche Abgrenzung des Gebiets Urbasa-Andía herangezogen wurden. Wer den Ort zu Fuß erkundet, trifft damit auf Landschaften, deren Übergänge zwischen Wald, offenen Flächen und felsigen Bereichen unmittelbar erfahrbar werden.

File:Asanza, 2018, aldea de Goñi 11.jpg File:Asanza, 2018, aldea de Goñi 11.jpg Foto: 19Tarrestnom65 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirchen mit romanischen und barocken Spuren

Die alte Kirche San Ciriaco liegt erhöht und besitzt das strenge Erscheinungsbild einer Festung. Sie wurde zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert nach Formen der Spätromanik errichtet und endet in einer halbrunden Apsis. Die Pfarrkirche San Antonio entstand 1935 als Ersatz für die ältere Kirche San Ciriaco. Zu ihr gehört ein silbernes Pfarrkreuz, das der Silberschmied Gabriel de Ochoa zu Beginn des 17. Jahrhunderts anfertigte. In einem außergewöhnlichen Haus in Goñi sind außerdem mittelalterliche Beschläge an Türen erhalten, die zur Pfarrkirche San Ciriaco gehörten.

Architektur, Paläste und eine lokale Legende

Beim Rundgang durch Goñi fallen Häuser mit einer für das 16. Jahrhundert typischen Bauform und großen Eingangsportalen mit Rundbogen auf. Einige Häuser bewahren Fenster mit doppeltem Kielbogen. Mehrere Gebäude besitzen Gesimse aus dem 17. Jahrhundert, die mit geschnitzten Kragsteinen verziert sind. Der neue Palast von Goñi, Larrainagusi, ist auch als Palast von San Miguel bekannt. Die Einsiedelei San Miguel steht in Verbindung mit der Legende von Teodosio de Goñi und bewahrt ein Wappen aus dem 16. Jahrhundert mit der Inschrift „GONI“. Goñi gilt als Wiege dieser Legende.

Dolmen und Wege durch Andía

Das Dolmen Trekua Goñi ist Teil des Dolmensektors von Andía. Das Dolmen von Peña Blanca liegt auf einer Rasenfläche nahe den Weiden von Andía und ist von Goñi aus erreichbar. Damit verbindet sich die Ortsgeschichte mit prähistorischen Monumenten und den offenen Flächen der Sierra, ohne dass die Ziele auf dieselbe Art erlebt werden müssen.

Die Route Goñi–Leziza weist eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, offenen Flächen und felsigen Bereichen auf. Der Aufstieg führt durch einen Buchenwald und über einen unebenen Untergrund. Anschließend führt die Route aus dem Wald in offenes Gelände nahe den Rasenflächen von Andía. Der Aufstieg zu Fuß dauert etwa 30 Minuten. Ein 2,5 km langer Abschnitt kann mit einem Fahrzeug zurückgelegt werden und führt nahe an das Herz der Sierra heran.

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