Atondo: Kulturerbe, Feste und Wege
Unterkünfte in Atondo
Landschaft und Ortsbild
Atondo zeigt seine Besonderheiten auf engem thematischem Raum. Der nördliche Bereich von Atondo fällt vom Kalkrücken Bizkai, der bei Santa Cruz 825 Meter erreicht, bis zum Weg von Pamplona nach Oskía am Ort auf 525 Metern ab. Im oberen Teil von Atondo steht der Palacio de Zamarguinarenas, ein Wappenhaus mit einem spitzbogigen, mit Kabochons verzierten Portal. Zum Ortsbild von Atondo gehören damit sowohl der Kalkrücken Bizkai als auch der Palacio de Zamarguinarenas.
Sakrale Bauten und Ortsgeschichte
Die Einsiedelei Nuestra Señora de Osquía wurde 1570 erbaut und liegt in Atondo am Straßenrand. In der Einsiedelei wird eine Renaissance-Darstellung der Jungfrau von Osquía aus dem 16. Jahrhundert verehrt. Die Kirche San Martín de Tours ist ein ländlicher Steinbau, der in der Neuzeit wiederaufgebaut wurde und den Mauerumriss sowie den Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert bewahrt. In der Kirche San Martín de Tours befindet sich eine romanistische polychrome Skulptur der Jungfrau mit dem Kind aus der Zeit um 1600, die aus der Einsiedelei Nuestra Señora del Pilar de Osquía stammt. Die sakralen Bauwerke setzen damit unterschiedliche Akzente innerhalb des Ortsbilds, von der Einsiedelei am Straßenrand bis zum Steinbau und seinen Bildwerken.
Der GR 220 über Atondo
Der Fernwanderweg GR 220 führt über Atondo und anschließend nach Bizkai. Der Abschnitt des GR 220 bei Atondo führt vom Ortszentrum zum oberen Ortsrand und weiter zu den Wegen der Sierra. Von der Route des GR 220 führt ein 70 m langer Abstecher nach Westen zum Gipfel. Bei der eigenen Planung können Sie diesen Verlauf als Abfolge vom Ortszentrum über den oberen Ortsrand zu den Wegen der Sierra einordnen. Der westliche Abstecher ist dabei als kurze, genau angegebene Ergänzung des Wegverlaufs gefasst.
Feste, Wallfahrt und Bildkunst
Zum Festkalender von Atondo gehören die Fiestas de Atondo zu Ehren der Aufnahme Mariens in den Himmel, die am 14. und 15. August gefeiert werden. Eine weitere religiöse Tradition ist die Prozession der Wallfahrt nach Osquía. Sie beginnt am Sonntag, der dem 15. Mai am nächsten liegt, in San Martín de Atondo. Bei der Wallfahrt legen die Pilger am Alto de Artiza zwischen Ochovi und Atondo eine Rast ein. In der Kirche San Martín de Tours enthält der Altaraufsatz eine Darstellung des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Armen teilt. Atondo ist mit „Alantone“, der 17. Station der Route, verbunden. Für die Reiseplanung sind die unterschiedlichen Termine und Ortsbezüge getrennt zu beachten.
Weitere Orte in Navarra
Weitere Orte in Navarra: Muneta, Javier, Mendigorría, Tafalla, Castejón, Elgorriaga und Erratzu.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.
Weitere Reiseziele
Weitere Orte unter demselben Reiseziel: