Miraflores de la Sierra: Natur, Wege und Kultur

File:Miraflores de la Sierra Ermita San Blas 01.JPG File:Miraflores de la Sierra Ermita San Blas 01.JPG Foto: Cruccone via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Miraflores de la Sierra ist Teil des Parque Nacional de la Sierra de Guadarrama und des Parque Regional de la Cuenca Alta del Manzanares, eines geschützten Naturgebiets. Auf dem Monte Aguirre gibt es ausgedehnte Bestände der Pyrenäen-Eiche. In den höher gelegenen Bereichen sind Steinböcke leicht zu beobachten; als bemerkenswerte Vögel gelten auch Gänsegeier.

Weitere Orte im übergeordneten Zielbereich sind Guadarrama, Loeches, Valdemorillo, Colmenar Del Arroyo, Villafranca del Castillo, Manjirón, Villavieja Del Lozoya und Meco.

Natur und Wege

Das Erholungsgebiet Fuente del Cura liegt an der M-611 zwischen Miraflores und Rascafría neben dem Ortskern von Miraflores de la Sierra. Es bietet Wege, einen Kiosk, Parkplätze, Tische, Bänke, Abfalleimer, Container und einen Brunnen. Die Route Fuente del Cura–Parada del Rey–Fuente del Cura ist für die Beobachtung von Tier- und Pflanzenwelt während des Spaziergangs vorgesehen.

Die SL 03-1 Ruta al pinar de Aguirre por la Berrocosa ist 7,5 Kilometer lang, dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten und ist als leicht eingestuft. Die SL 02-1 Antiguo Camino de la Nieve zur La Parada del Rey misst 9,9 Kilometer und ist mittelschwer. Der Spazierweg Barranco del río Miraflores y Cerro de los Santos beginnt an der Fuente del Pilar in der Calle Norte.

Die Ascensión a La Najarra SL-04 führt zum Puerto de la Morcuera auf 1.796 Metern Höhe und über den Nordgrat der La Najarra zu einem geodätischen Punkt auf dem Grat in 2.105 Metern Höhe. Die Radroute Fuente del Cura–Hueco de San Blas ist ungefähr 24,5 Kilometer lang und hat einen Befahrbarkeitsindex von 100 %. Zu den Outdoor-Aktivitäten gehören Reitrouten.

Kultur und Geschichte

Das Teatro Auditorio Centro de Arte Villa de Miraflores veranstaltet das ganze Jahr über Theateraufführungen, Konzerte, Tanzaufführungen, Rezitale, Gespräche und Konferenzen. Die Fuente Nueva de Miraflores de la Sierra wurde 1791 im Barockstil aus behauenen Granitquadern errichtet. Die Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora ist ein Beispiel der Spätgotik, das mit dem Haus Infantado verbunden ist.

Die Álamo-Installation ist eine Bronze-Replik der berühmten hundertjährigen Pappel von Miraflores de la Sierra; rund um die Replik kann Vicente Aleixandres Gedicht „El Álamo“ gelesen werden. Der Paseo Aleixandrino beginnt an der Plaza de España und folgt im Ortszentrum den Spuren von Vicente Aleixandre.

Die Gruta de Nuestra Señora de Begoña ist eine unter freiem Himmel um einen natürlichen Felsen errichtete Kapelle mit einem Altar, Gärten, Teichen und Skulpturengruppen. Die Comunidad de Madrid hat sie als Ort von touristischem Interesse anerkannt. Die Ruinen des Molino de Salustiano sind über die restaurierte Brücke über den Fluss Miraflores zugänglich. Das Brunnen-Denkmal an der Ctra. de Rascafría ist Antonio Robledo Palomino, bekannt als „El Tío Francachela“, gewidmet.

Die Fuente de los Borricos war früher ein Rastplatz, den Waldarbeiter und ihre Tiere auf dem Rückweg von der Arbeit nutzten. In La Colonia wurden seit dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts bekannte Hotels und Villen für den Sommeraufenthalt errichtet.

Feste und regionale Küche

Zur San-Blas-Tradition gehört jedes Jahr am 3. Februar eine Wallfahrt zum Humilladero de San Blas. Der Gran día de la Matanza del Cerdo findet im Februar statt und umfasst die Zubereitung und Verkostung verschiedener Schweinefleischprodukte. Im November findet die Muestra Gastronómica de la Caza y las Setas statt, mit von örtlichen Gastronomen zubereiteten Gerichten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Madrid.

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