Riudecanyes: Wasser, Oliven und Geschichte

File:Riudecanyes - 52003979363.jpg File:Riudecanyes - 52003979363.jpg Foto: Jorge Franganillo via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Riudecanyes liegt im Binnenland der Costa Daurada. Sein Gemeindegebiet steigt durch die Serra de l’Argentera an und bildet einen Aussichtspunkt über weite Teile des Camp. Zu den prägenden Zielen zählen der Pantà de Riudecanyes, das Ensemble von Escornalbou, die Kirche Sant Mateu und Orte, an denen Olivenanbau, Handwerk und regionale Traditionen sichtbar werden.

Wasser und Landschaft

Der Pantà de Riudecanyes ist ein Ort für Spaziergänge und zum Genießen der ihn umgebenden Landschaft. Im Stausee ist Baden erlaubt; dort können Besucher Paddle-Surfing, Kajakfahren und Tretbootfahren betreiben. Der Pantà de Riudecanyes ist leicht zugänglich und verfügt über einen Parkplatz. Von dort erreicht man nach zehn Minuten einen Picknickbereich. Spazierwege, Wasseraktivitäten und der Blick auf die Landschaft bilden hier unterschiedliche Seiten desselben Ziels.

Geschichte und Baukultur

Das Castell Monestir de Sant Miquel d’Escornalbou stammt aus dem späten 12. und frühen 13. Jahrhundert. Zum Ensemble gehören eine romanische Kirche, die Überreste des Kapitelsaals, ein Kreuzgang sowie das sorgfältig rekonstruierte Herrenhaus von Sr. Toda aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die auf dem Gipfel des Ensembles von Escornalbou gelegene Ermita de Santa Bàrbara bietet Ausblicke über die Comarques von Tarragona.

Im Ortskern steht die Església de Sant Mateu de Riudecanyes, die 1582 als Renaissancekirche aus Stein und Mörtel errichtet wurde. Die Kirche Sant Mateu besitzt einen 20 Meter hohen, zweigliedrigen Glockenturm und eine 1845 erbaute Uhr. Romanische, renaissancezeitliche und jüngere Bauteile geben der Baugeschichte mehrere klar unterscheidbare Akzente.

Das Centre d’Interpretació dels Fruits del Paisatge wurde im früheren Gebäude und der Mühle der Cooperativa de Riudecanyes eingerichtet. Es vermittelt Landschaft, Geschichte und Traditionen des Binnenlands der Costa Daurada sowie des Baix Camp. Audiovisuelle Medien, Tafeln und interaktive Spiele stellen außerdem die Landschaften der Muntanyes de la Costa Daurada und die von ihnen hervorgebrachten Qualitätsprodukte vor.

In Riudecanyes können Besucher mehrere jahrhundertealte Olivenbäume der Sorte Arbequina besichtigen. Am Samstag vor der Karwoche findet die Fira Tastaverd, die Fira dels Sentits, statt. Sie widmet sich ökologischen und natürlichen Produkten, Handwerk und alten Gewerken und wird von Volksmusik und Castells begleitet.

Wege und regionale Kultur

Die Ruta per la Baronia d’Escornalbou ist eine geführte Besichtigung, die am Castell Monestir de Sant Miquel d’Escornalbou beginnt. Sie umfasst einen Halt am Stausee von Riudecanyes und anschließend einen Besuch des Ortes sowie seines Interpretationszentrums. Kulturstätte, Wasserlandschaft und Ortsgeschichte erscheinen dabei als aufeinanderfolgende Stationen einer einzigen Route.

Der Camí dels Molins führt zurück in Richtung Riudecanyes; an seinem Verlauf weisen Informationstafeln auf die Mehl-, Reis- und Schwefelmühlen des Ortes hin. Die Route „Viure la Terra“ ist eine Oleotourismus-Route, die sich auf den Olivenanbau sowie auf die Eigenschaften von Oliven und Olivenöl konzentriert.

Weitere Ziele in der Übersicht: Tarragona, Camarles, Almoster, Reus, Poblet, Figuerola Del Camp, Vallclara und Poble Nou.

Das Oleotourismus-Angebot in Riudecanyes umfasst einen kommentierten Spaziergang zwischen jahrhundertealten Olivenbäumen, einen Besuch des Centre d’Interpretació dels Fruits del Paisatge und eine Verkostung von nativem Olivenöl extra Escornalbou.

Unterkünfte in Riudecanyes vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

Für Anbieter