Poblet zwischen Klosterkultur und Naturraum

Kultur und Geschichte in Poblet

Poblet verbindet eine Klosteranlage mit einem geschützten Naturraum. Das Kloster Poblet wurde zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert um eine Kirche errichtet, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Zur Anlage gehören eine befestigte königliche Residenz sowie das Pantheon der Könige und Königinnen von Katalonien und Aragonien. 1991 wurde das Kloster Poblet in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.

Die touristische Besichtigung des Klosters Poblet umfasst den monumentalen Teil des Klosters.

Naturraum und ausgeschilderte Wege

Im geschützten Naturraum Paratge Natural de Poblet gehören kulturelle Elemente wie das Zisterzienserkloster Poblet zum Charakter des Gebiets. Zugleich befindet sich dort die einzige Gemeinschaft der Pyrenäen-Eiche (Quercus pyrenaica) in Katalonien. Neben dem Kloster tritt damit die Pyrenäen-Eiche als eigenständiges Landschaftselement hinzu.

Das Naturgebiet von Poblet verfügt über ein Netz gut ausgeschilderter und ausgestatteter Wanderwege im Paratge Natural de Poblet. Die Wege dienen der Erholung, gesundem Sport in der Natur und der Vermittlung des natürlichen und kulturellen Erbes. Damit reicht das Angebot von ruhiger Landschaftswahrnehmung bis zu einer aktiveren Beschäftigung mit den Themen des Gebiets. Für Ihre Tagesplanung in Poblet bleibt dabei der konkrete Verlauf der ausgeschilderten und ausgestatteten Wege maßgeblich.

Für die Tagesplanung in Poblet bilden der monumentale Klosterteil, die Pyrenäen-Eiche im Paratge Natural de Poblet und der Tossal de la Baltasana konkrete Ortsbezüge.

Routen mit Aussicht und Geschichte

Die Route „La teixeda i la roureda de roure reboll“ erreicht den Tossal de la Baltasana auf 1.201 Metern. Dieser Gipfel ist der höchste Punkt des Prades-Gebirges und setzt einen klaren Höhenakzent innerhalb der beschriebenen Wandererlebnisse. Die angegebene Höhe ist für Ihre Wanderplanung ein konkreter topografischer Bezugspunkt.

Auf der Route „L'alzinar de la Pena“ liegen Überreste von Granitsteinbrüchen, die Rekonstruktion eines Kohlenmeilers, ein spektakulärer Eiskeller und das Forsthaus Casa forestal de la Pena.

Die Route „Camí ramader“ nutzt Abschnitte des alten Viehwegs zwischen Prades und Poblet. Sie führt durch den Steineichenwald La Mata und ausgedehnte Weinberge und endet am Parkplatz des Klosters Poblet in Vimbodí i Poblet.

Der geologische Rundweg „Itinerari geològic del Bosc de Poblet“ führt an Granitsteinbrüchen, Bergwerksstollen und den als Frares Encantats bezeichneten Formationen aus rotem Sandstein vorbei. Der Wechsel von Granit zu rotem Sandstein gibt dem Rundweg dabei einen konkreten geologischen Kontrast. Die Route „Tossal de la Creu“ umfasst außerdem einen Aussichtspunkt mit hervorragendem Blick auf das Kloster Poblet.

Weitere Reiseziele: Els Guiamets, La Nou De Gaià, Mont-Roig Del Camp, Nulles, La Secuita, Figuerola Del Camp, Castellvell Del Camp und Vilabella.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

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