Mont-ral zwischen Höhlen, Felswänden und Geschichte
Mont-ral zwischen Wald und Fels
Mont-ral zeigt seinen Charakter über eine bewaldete und zerklüftete Landschaft. Schluchten, senkrechte Felswände und Höhlen prägen den Ort. Für Sie liegt die Besonderheit damit weniger in einer austauschbaren Ferienkulisse als in der konkreten Verbindung von Wald, Fels und Höhlen. Wer einen Urlaubsort nach seiner Landschaft auswählen möchte, findet hier ein klar umrissenes Naturthema.
Les Motllats und die Höhlen
Les Motllats sind eine natürliche, 5 Quadratkilometer große Plattform auf 1.023 Metern Höhe. Die Plattform erweitert das Landschaftsbild um eine flächige und hoch gelegene Form. Anders als die einzeln benannten Höhlen steht bei Les Motllats nicht ein Höhlengang, sondern die natürliche Plattform selbst im Mittelpunkt.
Die Cova de Mont-ral ist 22 Meter tief und hat einen 158 Meter langen Höhlengang. Die Cova de la Moneda, auch Cova dels Motllats genannt, liegt auf 990 Metern Höhe und hat einen 165 Meter langen Höhlengang. Sie gilt als bekannteste Höhle der näheren Umgebung. Bei der Cova de la Moneda gehören beide Namen zu derselben Höhle. Die beiden Höhlen unterscheiden sich damit bei der Länge ihrer jeweiligen Gänge; für die Cova de la Moneda ist zusätzlich die Höhenlage angegeben.
Klettern und Wandern
An den Felswänden des Gemeindegebiets von Mont-ral verlaufen mehr als 300 Kletterrouten oder Klettervarianten. Cingle Serè ist ein Klettergebiet unmittelbar unterhalb der Ortschaft Mont-ral. Für Kletterinteressierte reicht der geografische Bezug damit vom gesamten Gemeindegebiet bis zu einem ausdrücklich unterhalb der Ortschaft gelegenen Gebiet.
Die Wanderroute Vilaplana/Albiol–La Mussara–Mont-ral–Farena führt durch Mont-ral. Am Fluss Brugent erstreckt sich das intensive Fischereirevier von Farena bis La Riba. Beide Angaben eröffnen unterschiedliche Blickrichtungen auf die Umgebung, ohne dass der Flussabschnitt mit dem Ortsdurchgang der Wanderroute gleichgesetzt werden muss.
Església de Sant Pere ad Vincula
Zur Geschichte von Mont-ral gehört die Església de Sant Pere ad Vincula. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut, kurz nach der christlichen Eroberung. In einer späteren Bauphase, wahrscheinlich im 18. Jahrhundert, wurden der Església de Sant Pere ad Vincula zwei Seitenkapellen, die Sakristei und der Turmglockenturm hinzugefügt. So treffen an diesem Bauwerk eine frühe Entstehungszeit und eine deutlich spätere Ergänzung aufeinander. Die spätere Ergänzung gehört damit zur Baugestalt der Kirche und verbindet unterschiedliche Phasen ihrer Geschichte.
Ein lokaler Alltagsbezug
Auch ein alltäglicher Bezug ist konkret benannt: Der Kauf von Brot und Magdalenas in der Bäckerei von Mont-ral ist dort üblich. Wenn Sie neben Landschaft, Klettergebieten und Geschichte auch lokale Gewohnheiten in Ihre Ortswahl einbeziehen, verweist dieses Detail auf die Bäckerei als Teil des Mont-raler Alltags.
Weitere Orte: Santa Bàrbara, Calafell, Mont-Roig Del Camp, Rasquera, Poboleda, Vimbodí, Poblet und Vallclara.
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