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Pont de Molins: Flusslandschaft und Kulturerbe

Unterkünfte in Pont De Molins

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur

In Pont de Molins führt der Camí Natural de la Muga auf einer Länge von etwa 40 Kilometern durch das Gemeindegebiet. Der Weg folgt dem Lauf des Flusses Muga und erschließt dabei Flusslebensräume, die vom Auwald bis zu den Überschwemmungsebenen reichen. Der Verlauf verbindet somit einen konkreten Flusslauf mit mehreren Landschaftsformen, die entlang derselben Strecke aufeinanderfolgen. Für Naturinteressierte erhält Pont de Molins durch den Camí Natural de la Muga ein deutliches Landschaftsthema: Flusslauf, Auwald und Überschwemmungsebenen gehören hier ebenso zusammen wie Bewegung und die Wahrnehmung wechselnder Flussräume.

File:Ca n'Amiel i Molins (Pont de Molins) 3.jpg File:Ca n'Amiel i Molins (Pont de Molins) 3.jpg Foto: PaliGol ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Der Camí Natural de la Muga ermöglicht Aktivitäten wie Angeln, Radtourismus und Wandern. Die Strecke kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zurückgelegt werden. Damit gehören sowohl verschiedene Formen der Fortbewegung als auch unterschiedliche Nutzungen des Weges zu seinem Charakter: Angeln steht neben dem Radfahren und Wandern, während der Weg selbst zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Pferd begehbar beziehungsweise bereisbar ist.

Weitere Reiseziele sind Rabós, Sant Miquel De Campmajor, Calonge, Castell-Platja d’Aro, Vilopriu, Camós, La Jonquera und Riumors.

Kultur

Die Burg Molins stammt aus dem Jahr 1125 und hatte eine Verteidigungsfunktion zwischen den rivalisierenden Grafschaften Empúries und Besalú. Die Ruine der Burg ist von Wald umgeben, der ihre Besichtigung erschwert. Bauzeit, historische Aufgabe und heutiger Zustand gehören hier eng zusammen, ohne dass sich die drei Aspekte auf eine einzige Epoche reduzieren lassen.

Nordwestlich von Pont de Molins im Alt Empordà liegt die Canònica de Santa Maria del Roure, ein altes Kloster und Heiligtum. Die Anlage wird vermutlich ins 11. oder frühe 12. Jahrhundert datiert.

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Im Ortszentrum von Molins steht die Kirche Sant Sebastià. Der rechteckige Sakralbau besitzt ein einziges Schiff, Seitenkapellen und eine halbrunde Apsis. Fertiggestellt wurde die Kirche 1789; dieses Jahr steht auf dem Türsturz. Wer sich für Kulturgeschichte interessiert, findet in Pont de Molins mehrere klar unterscheidbare Themen: Die Burg Molins verweist auf Verteidigung, die Canònica auf Kloster und Heiligtum, Sant Sebastià auf sakrale Bauformen. So stehen historische Aufgabe, religiöse Nutzung und Architektur nebeneinander.

Geschichte

Auch die Mühlen La Closa und La Roca gehören zur historischen Struktur von Pont de Molins. Sie liegen unmittelbar hintereinander und nutzten dasselbe Wasser. Deshalb befindet sich eine von ihnen auf einer tieferen Ebene. Beide Mühlen haben vermutlich mittelalterliche Ursprünge, waren bis weit ins 18. Jahrhundert in Betrieb und wurden umgebaut. Ihre Geschichte umfasst damit sowohl die gemeinsame Nutzung des Wassers als auch eine lange Betriebszeit und spätere bauliche Veränderungen. Für an lokaler Sachkultur Interessierte ergänzen La Closa, La Roca und die Kalköfen dieses Bild mit Wassergebrauch, Mühlenbetrieb und Kalkgewinnung.

Handwerk

Die Kalköfen wurden traditionell aus Stein und Lehm gebaut. Im Inneren wurde Holz verbrannt, um Kalk zu gewinnen. In dieser Bau- und Arbeitsweise stehen Material, Feuer und das gewonnene Produkt unmittelbar miteinander in Verbindung: Stein und Lehm bildeten den Ofen, Holz lieferte die Hitze, und Kalk war das Ergebnis des Brennvorgangs.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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