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La Jonquera – Geschichte, Natur und Kultur

Unterkünfte in La Jonquera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

La Jonquera verbindet mit dem MUME einen Ort des Gedenkens, der Geschichte und der kritischen Reflexion. Das MUME befindet sich in La Jonquera und bietet Wechselausstellungen, Führungen, pädagogische Angebote für Schülerinnen und Schüler, Konferenzreihen, Routen und Workshops an. Die kulturellen Formate reichen damit von wechselnden Ausstellungen und begleiteten Führungen bis zu Konferenzreihen, Routen und Workshops. Sie geben dem Museum unterschiedliche Formen, in denen Geschichte und Erinnerung präsent werden.

File:Controls policials al pas fronterer de la Jonquera per la N-II 02.jpg File:Controls policials al pas fronterer de la Jonquera per la N-II 02.jpg Foto: Davidpar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In La Jonquera befindet sich außerdem das Centre d’Interpretació de l’Albera in der Kultureinrichtung Can Laporta. Dort gibt es eine kostenlose Dauerausstellung über die Albera. Neben dem MUME gehört damit auch die Albera selbst zu den konkreten kulturellen Themen des Ortes: Das eine Haus widmet sich dem Gedenken und der kritischen Reflexion, das andere einer dauerhaft angelegten Ausstellung über die Landschaft der Albera.

Sant Pere del Pla de l’Arca in La Jonquera ist ein bemerkenswertes vorromanisches Bauwerk aus dem 10. Jahrhundert. Die Ruinen des Castell de Rocabertí befinden sich auf einem Granitfelsen nördlich von Santa Llúcia und überblicken die Pässe der Serra de l’Albera. Zum erhaltenen Bestand gehören ein Eingangsportal, eine Zugangstreppe, die Reste eines dreieckigen Turms sowie die Überreste einer dem Sant Romà geweihten Kapelle. Bauwerk, Felsstandort und erhaltene Bestandteile verbinden sich hier zu einem eigenständigen historischen Schauplatz.

Auch weitere Orte tragen konkrete Zeitbezüge. Die Einsiedelei Santa Llúcia stammt aus dem 12. bis 13. Jahrhundert, ebenso die Kirche Sant Julià dels Torts. Bei Santa Maria de Panissars befinden sich die Ruinen eines Klosters aus dem 11. Jahrhundert. Bei Panissars wurden außerdem große Steinblöcke als Überreste der Trophäen des Pompeius identifiziert. Eine Ausstellung umfasst zehn Werke des Malers Guillem Comalat, der Ende des 19. Jahrhunderts lebte. So stehen in und um La Jonquera vorromanische Architektur, mittelalterliche Sakralbauten, Klosterruinen, antike Steinblöcke und Malerei nebeneinander.

Natur

Das Feuchtgebiet Estanys de la Jonquera ist in das PEIN-Gebiet „Estanys de la Jonquera“ einbezogen. Zugleich liegt es im Natura-2000-Gebiet „Basses de l’Albera“ (ES5120009). Beide Schutzbezüge gehören unmittelbar zum Feuchtgebiet und ergänzen die kulturellen Orte von La Jonquera sowie die historischen Schauplätze im Umfeld. Das Feuchtgebiet und die Albera-Ausstellung setzen damit einen landschaftlichen Akzent neben den Bauwerken, Museen und Ausstellungsinhalten.

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Wandern und Radfahren

Der Pyrenäenweg GR11 führt durch La Jonquera. Für den Radsport ist der Ort ein wichtiges Ziel und ein Referenzpunkt der Radroute Pirinexus. In La Jonquera treffen damit der durch den Ort führende Pyrenäenweg und eine überregionale Radroute auf das Feuchtgebiet, die Albera-Ausstellung und die historischen Bauwerke von Sant Pere del Pla de l’Arca, Castell de Rocabertí, Santa Llúcia, Sant Julià dels Torts und Santa Maria de Panissars. In La Jonquera stehen kulturelle Orte, geschützte Landschaft, Wandern und Radfahren nebeneinander.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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