Ordis: Romanik und Sicht auf die Pyrenäen
Unterkünfte in Ordis
Ordis: Ortsbild und Sicht auf die Pyrenäen
Ordis zeigt seinen Charakter in einer kompakten Gruppe aus engen Straßen. Seine Gebäude umfassen Bausubstanz aus dem 16. bis 18. Jahrhundert; verzierte Öffnungen und datierte Türstürze gehören ebenfalls zum Ortsbild. An klaren Tagen sind von Ordis aus die Pyrenäen deutlich zu sehen. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich damit ein Ort, dessen konkrete Eindrücke aus dem Dorfgefüge, den historischen Bauteilen und der Sicht auf das Gebirge stammen.
Sakrale Baugeschichte im Dorf
Die Església de Sant Julià i Santa Basilissa wird von Kunsthistorikern in die Zeit zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert datiert, in die Blütezeit der Romanik. Die Capella de Santa Caterina ist ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert neben dem ehemaligen Hospital d’Ordis. Die Capella de Santa Caterina besitzt vier spitzbogige Querbogen. Die vier spitzbogigen Querbogen trugen ursprünglich ein hölzernes Dach. Das Hospital de Santa Caterina ist ein gotisches Gebäude, das wahrscheinlich im 14. oder zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet wurde.
Santa Maria de Pols und die Ermita de Sant Nicolau
Die Ermita de Sant Nicolau ist ein romanischer Tempel aus dem 12. Jahrhundert und liegt etwa 2 km vom Dorf Ordis entfernt. Etwa 500 m nördlich des Weilers Ordis steht Santa Maria de Pols. Santa Maria de Pols ist ein kleiner einschiffiger Tempel mit halbkreisförmiger Apsis, der Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Für Architekturinteressierte stehen bei Santa Maria de Pols der einschiffige Baukörper und die halbkreisförmige Apsis im Mittelpunkt.
Feste und Wallfahrtstermine
Auch die Festkultur ist mit Ordis verbunden. Die jährliche Fira de l’Ordi ehrt die Gerste mit einem Tag, der Geschichte, Gastronomie, Familienaktivitäten und landwirtschaftliche Vermittlung verbindet. Bei Santa Maria de Pols findet am Sonntag nahe dem 8. September sowie am 2. Februar eine Wallfahrt statt.
Straßenbezüge und leichte Wanderrouten
Eine lokale Straße führt durch Ordis und verbindet die N-II, die von Barcelona über La Jonquera nach Frankreich führt, mit der N-260 von Figueres nach Olot. Die N-260 berührt die nordwestliche Spitze des Gemeindegebiets. In der Umgebung von Ordis gibt es Routen für leichtes Wandern, die Ordis mit benachbarten Orten wie Vilanant und Pontós verbinden.
Unterschiedliche Zugänge zu Ordis
Für Ihre Planung können Sie Ordis nach unterschiedlichen Themen betrachten, ohne den Ort auf eine einzige Sehenswürdigkeit zu verkürzen. Zeitstellung, Bauform und Lage helfen dabei, die Sakralbauten auseinanderzuhalten. Festtermine geben dem Kalender einen eigenen Rhythmus; Straßenbezüge und leichte Wanderrouten ergänzen die Ortswahrnehmung um räumliche Orientierung. So bleibt Ihr Schwerpunkt offen zwischen Ortsbild, Sakralarchitektur, Festkultur, Landschaftssicht und Bewegung.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele: La Cellera De Ter, Camós, Sant Miquel de Cladells, Parlavà, Vilabertran, Toses, Lloret De Mar, Fortià.
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