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Toses – Kirchen, Wanderrouten und Befestigungsanlagen

Unterkünfte in Toses

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ortsbild und Natur

Das Ortsbild von Toses ist durch die stufenförmige Anordnung seiner Häuser geprägt. Dadurch wirkt der Ort wie eine Siedlung mit befestigtem Charakter. Über das bebaute Ortsbild hinaus reichen Teile des Gemeindegebiets in die Naturgebiete von besonderem Interesse Serra de Montgrony und Capçaleres del Ter i del Freser hinein. Dorfstruktur und geschützte Landschaftsräume gehören damit zu den prägenden Facetten von Toses.

File:Apse and beam of Toses (10).jpg File:Apse and beam of Toses (10).jpg Foto: Own work via Wikimedia Commons, Public domain

Geografische Einordnung

Die Straße N-260 durchquert das Gemeindegebiet von Toses und ist vor Ort als Collada de Toses bekannt. Ebenfalls durch Toses verläuft die transpyrenäische Eisenbahnlinie. Straße und Bahnlinie sind damit zwei benannte Verkehrswege, die im Gemeindegebiet präsent sind und zur geografischen Einordnung des Ortes gehören.

Wanderrouten

Die Wege rund um Toses zeigen unterschiedliche Formen des Unterwegsseins. Die Rundwanderung Volta al bosc de Dòrria folgt dem GR11 und führt zur Schutzhütte Pleta de Dòrria. Daneben ist der Camí de Nevà a Espinosa i Dòrria ein Abschnitt des längeren Weges zwischen Nevà und Dòrria. Er gehört zu einem Fußwegenetz, das die bewohnten Ortsteile des Toses-Tals miteinander verbindet. Eine Rundwanderung mit Ziel an einer Schutzhütte steht hier einem Wegabschnitt gegenüber, der in ein verbindendes Wegenetz eingebunden ist.

Romanische Kirchen und Wandmalereien

Sant Cristòfol de Toses ist eine romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Im Inneren sind außergewöhnliche Malereien aus dem späten 12. Jahrhundert erhalten. Die Kirche verbindet somit eine romanische Baugeschichte mit einer späteren mittelalterlichen Ausstattung.

In Dòrria ist der Ort wegen seiner Schönheit als Kulturgut von nationalem Interesse (Bé Cultural d’Interès Nacional) eingestuft. In der Kirche Sant Víctor de Dòrria sind außerdem romanische Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Die Einstufung von Dòrria und die Wandmalereien von Sant Víctor bilden zwei eigenständige kulturelle Aspekte desselben Ortsteils.

In Nevà sind die Ruinen der ehemaligen romanischen Kirche Sant Cristòfol erhalten. Dort steht auch die Kirche Mare de Déu del Carme aus dem 18. Jahrhundert, die in die ländliche Landschaft integriert ist. In Nevà treffen damit die Spuren einer ehemaligen romanischen Kirche und ein Bauwerk des 18. Jahrhunderts aufeinander.

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Befestigungsanlagen und Fornells de la Muntanya

Im Gemeindegebiet von Toses gibt es etwa hundert Befestigungsanlagen der Pyrenäenlinie. Oberhalb des Ortskerns von Toses lag auf einem Hügel die ehemalige Burg Castell de Toses. Ergänzend führt der Blick nach Fornells De La Muntanya: Dort gibt es eine kleine, dem heiligen Martin geweihte Kirche mit einer Treppe an der Ostfassade und einem kräftigen Glockengiebel. Kirchen, Wandmalereien, ehemalige Sakralbauten, Befestigungsanlagen und die Burgstelle geben den Kulturthemen im Gemeindegebiet eine vielschichtige Form.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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